Darknet: Online-Shopping illegaler Waren als Kunst

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

Ratgeber: Die besten Video-Streaming-Anbieter

Ab 8 Euro: Netflix, Disney+, Spotify, Tidal & Co. als Weihnachtsgeschenk

Smarte Bilderrahmen ab 70 Euro: Immer und überall aktuelle Fotos

Smarte Bilderrahmen ab 70 Euro: Immer und überall aktuelle Fotos

Geschenkratgeber: RC-Autos, Bagger, Flugzeuge und Hubschrauber zu Weihnachten

Geschenkratgeber: RC-Autos, Bagger, Flugzeuge und Hubschrauber zu Weihnachten

Top 10: Die besten Actioncams 2021 ab 136 Euro

Top 10: Die besten Actioncams 2021 ab 136 Euro

Durchaus ein gewagtes Projekt, das Schweizer Künstler da auf die Beine gestellt haben. In der Ausstellung The Darknet - from Memes to Onionland zeigen sie unter anderem illegale Waren, die aus dem sogenannten Darknet – der „dunklen Seite der Macht des Internets" - stammen. Die spezielle Software Random Darknet Shopper durchforstet zu diesem Zweck den Online-Schwarzmarkt Agora per Zufallsprinzip nach Drogen, Fälschungen, gehackten Porno-Abos und anderen verruchten oder illegalen Geschäften. Bezahlt wird mit der virtuellen Währung Bitcoin.

Ecstasy, zollfreie Zigaretten und was die Software sonst noch an illegalen Produkten bestellt, verschicken die Darknet-Verkäufer per Post. Laut Spiegel haben diese spezielle Strategien, dass die Ware nicht beim Zoll hängenbleibt. Den Machern der Ausstellung zufolge kam bis auf eine Ausnahme bislang auch alles an, was auf dem Online-Schwarzmarkt bestellt wurde – und in diesem Fall wurde das Geld zurück erstattet.

Rechtlich befinden sich die Künstler auf der sicheren Seite, betonen Domagoj Smoljo und Carmen Weisskopf, die Gründer der Mediengruppe Bitnik . Von ihnen stammt die Idee zu dem Kunstprojekt. Das Vorgehen sei mit einem Anwalt besprochen und die Ausstellungsmacher hätten sich juristisch abgesichert.

In der Ausstellung, die in der Kunsthalle St. Gallen gezeigt wird, geht es allerdings nicht nur um die illegalen Produkte, die sich im Darknet kaufen lassen. Die Bitnik-Gründer sprechen davon, dass die "Dark Markets" grundlegende gesellschaftliche Fragen aufwerfen, die für den aufmerksamen Betrachter der Ausstellung Denkansätze sein sollen: "Wie wird in anonymen Netzwerken Vertrauen hergestellt? Wie lässt sich Identität konstruieren? Und inwiefern sind anonyme Räume ein gesellschaftliches Grundbedürfnis?"

Quelle: Spiegel

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.