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Cupertino-Kursrutsch: Apple-Aktie verliert Viertel-Dax an Wert

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Auf den ersten Blick darf sich Apple nicht beklagen: Der Elektronik-Konzern fährt 94 Prozent aller Gewinne auf dem Smartphone-Markt ein (Stand: November 2015) und ist das wertvollste Unternehmen auf dem Planeten. Doch beim iPhone 6s und 6s Plus (Test) scheint es nicht ganz so zu laufen wie geplant. Einem Bericht von Nikkei zufolge hat Apple die Produktionsaufträge bei den aktuellen Modellen um 30 Prozent gedrosselt.

Die Börse reagiert empfindlich auf die Berichte. Vor dem Ende Januar erwarteten Quartalsbericht fällt der Aktienkurs von Apple deutlich. Wie Meedia berichtet, hat der Konzern aus Cupertino an der Börse alleine in den vergangenen zehn Tagen 50 Milliarden Dollar verloren, seit Dezember sind es gar 100 Milliarden.

Und seit dem Rekordhoch 2015, zu dem Apple einen Gesamtwert von 770 Milliarden Dollar hatte, seien gar 230 Milliarden Dollar an Börsenwert verbrannt worden. Nur zum Vergleich: 230 Milliarden Dollar ist rund ein Viertel dessen, was der gesamte deutsche Elite-Index Dax wert ist.

Damit schließt nun auch der große Rivale Google Alphabet auf Apple auf: Zwischen den beiden Riesen liegt aktuell nur noch eine Differenz von sieben Prozent. Und wer weiß – vielleicht gibt es zum Monatsende ja bereits eine Wachablösung im Silicon Valley.

Der Standard.at zitiert den CNBC-Analysten Todd Gorden, der die Gefahr eines „echten Zusammenbruchs“ sieht, und auch weitere US-Kommentatoren sprechen von einem „Desaster“. Während das iPhone dem Unternehmen trotz der möglichen Produktionsdrosselung immer noch ordentlich Cash in die Kassen spülen dürfte, ist wohl vor allem die Watch ein echtes Sorgenkind.

Wer weiß: Vielleicht rückt ja Apple im Rahmen des Quartalsberichts Ende Januar endlich mal mit konkreten Verkaufszahlen heraus.

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