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CES 2016: Fitbit Blaze – Smartwatch für Sportler

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FitBit hat auf der CES eine neue Fitness-Smartwatch namens Blaze mit optischem Pulssensor vorgestellt. Anstelle von Android Wear läuft auf der 230 Euro teuren Uhr allerdings ein proprietäres System, das keine Third-Party-Apps ermöglicht.

Mit seinen letztjährigen Trackern Charge und Charge HR sowie der Fitness-Uhr Surge war FitBit sehr erfolgreich – bis zum dritten Quartal 2015 hat FitBit insgesamt mehr als 30 Millionen Wearables verkauft. Entsprechend gespannt war ich auch auf die Pressekonferenz im Rahmen der CES, auf der FitBit nun die Blaze vorgestellt hat.

Die 230 Euro teure FitBit Blaze erinnert vom Funktionsumfang her an die Surge: Es gibt einen optischen Pulssensor auf der Rückseite sowie die üblichen Bewegungssensoren, die ein Schlaf- und Aktivitätstracking ermöglichen. Das Tracking von Workouts soll übrigens automatisch erfolgen – FitBit hat hier eigenen Aussagen zufolge ausreichend Erfahrung gesammelt, um die Bewegungsmuster einzelnen Sportarten zuzuordnen.

Was der Blaze im Vergleich zur Surge allerdings fehlt, ist der integrierte GPS-Sensor. Wer beim Joggen oder Radfahren nicht nur den Puls, sondern auch die zurückgelegte Strecke aufzeichnen möchte, kann aber das im Smartphone integrierte GPS-Modul nutzen. Vorausgesetzt natürlich, man hat das Smartphone dabei. Der Surge hat die Blaze dagegen ein berührungsempfindliches Farbdisplay voraus.

Auf der Smartwatch-Seite gibt es kein Android Wear oder gar Tizen, sondern ein proprietäres System mit vergleichsweise eingeschränktem Funktionsumfang. Die Blaze bringt beispielsweise Notifications ans Handgelenk, erlaubt ein Annehmen oder Abweisen von Anrufen oder steuert die Medienwiedergabe auf dem Smartphone.

Der Verzicht auf ein „echtes“ Smartwatch-Betriebssystem und auf GPS wird dafür mit einer vergleichsweise langen Akkulaufzeit belohnt: Die FitBit Blaze hält laut Hersteller fünf Tage lang durch und ist zu Android, iOS und Windows kompatibel.

Von der Optik her ist die Blaze schicker als die vorherigen FitBit-Tracker geworden. Das sechseckige Design mag Geschmackssache sein, doch die Materialien sehen zumindest auf den Fotos hochwertiger aus. Zudem lässt sich die Hardware selbst aus der Uhr herausnehmen und – ganz ähnlich wie beim ebenfalls heute vorgestellten Misfit Ray – mit anderen Armbändern kombinieren.

Ein billiges Vergnügen ist das allerdings nicht: Ein Gliederarmband aus Edelstahl kostet beispielsweise 130 Dollar, ein Lederarmband schlägt mit 100 Dollar zu Buche. Im weiteren Verlauf des Jahres sollen außerdem noch Ausführungen in Schwarz und Roségold in den Handel kommen.

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