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Brief an Obama: Apple, Google & Co. gegen Hintertüren

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In Zeiten der NSA-Affäre kann man über manche Forderungen von hohen Regierungsbeamten – wie beispielsweise des amerikanischen Präsidenten Obama und Großbritanniens Premierminister Cameron – nur den Kopf schütteln: Sie wollen Hintertürchen in Smartphones der eigenen Bürger einbauen, zum möglichst problemlosen Abhören von verdächtigen Subjekten.

Nicht nur der Europarat sieht es hingegen als Voraussetzung für den Schutz der Grundrechte, dass eine auch von der Regierung nicht aushebelbare Verschlüsselung gegeben ist – in einem Brief an US-Präsident Obama fordern nun große IT-Unternehmen, Politiker, Datenschützer und Sicherheitsforscher, dass Verschlüsselung bedingungslos unterstützt werden müsse.

Wie die Washington Post berichtet, soll Präsident Obama heute ein Brief überreicht werden, in dem IT-Unternehmen, Kryptologen und Politiker verlangen, dass sich das US-Regierungsoberhaupt gegen Hintertüren in Kommunikationsgeräten stellt. Unterzeichnet haben sollen neben Google, Apple und renommierten Sicherheitsforschern auch ein fünfköpfiges Gremium, dass im Auftrag des Präsidenten Vorschläge zur Reform der Überwachung gemacht hatte .

Die über 140 Unterzeichner sehen „starke Verschlüsselung als einen Eckpfeiler der Sicherheit der modernen Informationsökonomie“, wie die Kollegen von heise online die Washington Post zitieren. Weiterhin sehen sie bei von der Regierung eingerichteten Hintertüren die Gefahr, dass diese auch von bösen Buben genutzt werden könnten. Der Organisator des Briefes, der Datenschützer Kevin Bankston fordert aus unter anderem diesen Gründen, „dass die USA die Welt in eine sicherere Zukunft führt und nicht in ein digitales Ökosystem, das von selbstverschuldeten Schwachstellen durchsetzt ist“.

Quelle: Washington Post (via )

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