BlackBerry-Messenger bald auch für Android und iOS

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Das kanadische Unternehmen BlackBerry gibt seine proprietäre Strategie für den Textnachrichten-Dienst BlackBerry Messenger (BBM) auf und will sich noch in diesem Sommer für die Betriebssysteme Android (ab Version 4.0) und iOS (ab Version 6) öffnen. Der wachsende Druck erfolgreicher Konkurrenzdienste wie etwa WhatsApp, Facebook Chat oder Skype ist offenbar zu groß geworden.

Mit der Öffnung wendet sich BlackBerry von der Strategie ab, den Messenger ausschließlich für seine eigenen Kunden anzubieten. Bisher waren Chats nur innerhalb des BlackBerry-Netzwerkes möglich.

Der Schritt, den der deutsche BlackBerry-CEO während seiner Keynote auf der eigenen Hausmesse "BlackBerry World" verkündete, kann durchaus als Versuch verstanden werden, die an iOS oder Android verlorenen Kunden teilweise zurückzugewinnen. Zumindest kann BlackBerry so wieder die Marke an andere Nutzer heranführen.

Um BBM den Kunden schmackhaft zu machen, haben die Kanadier ein paar Funktionen im Gepäck: Es sollen Voice Mail, Screen-Sharing und der Austausch von Fotos, Dateien und Kalender-Einträgen möglich sein. Außerdem möchte man sogenannte "Channels" anbieten, die von prominenten Persönlichkeiten oder Unternehmen mit Inhalten befüttert werden. Diesen können dann Kunden wiederum folgen.

Klingt wie eine Mischung aus Facebook, Twitter und Skype? Irgendwie schon. Die Channel-Strategie wirkt ein wenig befremdlich und erinnert an den Auftritt von Sängerin Alicia Keys, die CEO Thorsten Heins auf der Vorstellung des Betriebssystems BlackBerry 10 kurzerhand zur "Global Creative Director" ernannte . Selbstverständlich hat Keys, neben Formel-1-Pilot Lewis Hamilton, auch ihren eigenen Channel.

Den Paradigmenwandel BlackBerrys, weg vom angestaubten Business-Handy-Brand, hin zur coolen, hippen Marke, die kurzerhand auch noch neue Social Networks erfindet, mag man jedoch weder dem Unternehmen, noch seinem Lenker Heins so richtig abnehmen.

Vielleicht schafft es BlackBerry aber ja trotzdem zu überraschen. Die Nutzungsstatistiken vom BBM attestieren dem Dienst zumindest eine gute Ausgangsbasis: 60 Millionen Nutzer, die täglich 10 Milliarden Nachrichten verschicken und empfangen – und davon rund die Hälfte innerhalb der ersten 20 Sekunden lesen.

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