BestApps Oktober: photomath, Google Fit, djay 2, flic

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Hier ist BestApps von Oktober 2014. Falls Ihr Euch gerade fragt, was das eigentlich sein soll, dann schämt Euch gefälligst etwas: Seit vier Monaten bringen wir zum Ende des Monats eine Zusammenfassung über die wichtigsten Applikationen, die im vergangenen Monat erschienen sind. Nun – hier ist der 10. Monat des Jahres 2014.

Microsoft hat Skype Qik für iOS , Android und Windows Phone veröffentlicht. Was genau ist Skype Qik? Es ist ein Messenger womit man Videos an seine Freunde versenden kann. Die Registrierung erfolgt über eine Mobilfunknummer, ähnlich wie man’s von WhatsApp kennt. Der Clou: Ein Video kann maximal 42 Sekunden lang sein und wird automatisch nach 2 Wochen aus dem Internet gelöscht. Nimmt man die Löschung manuell vor, dann passiert dies synchron auf allen Geräten. Also im Grunde ist das eine Art Snapchat für Videos. Die App ist kostenlos und steht im jeweiligen Store zur Verfügung.

photomath von microblink ist eine wirklich coole Sache für all jene, die Matheaufgaben schnell rechnen lassen möchten. Die App hat eine Texterkennungs-Engine und kann Addition, Subtraktion, Division und Multiplikation, einfache sowie komplexe Brüche und bis hin zu Gleichungen und Ungleichungen ausrechnen. Das Witzige dabei ist, dass nicht nur das Ergebnis in wenigen Sekunden angezeigt wird, sondern auch die jeweiligen Rechenwege. photomath gibt es für Apple iOS sowie Windows Phone OS . Die Android-Variante soll Anfang 2015 in den Google Play Store erhältlich sein. Die App ist kostenlos.

Google Fit ist das Gegenstück von Apple Health – es ist eine universale App, die Eure Fitness-Aktivitäten aufzeichnet und diese auswertet. Was ist alles möglich? Erfasst werden Dinge wie Gehen, Laufen und Radfahren. Zukünftig soll noch mehr möglich sein. Die Daten können von verschiedenen Apps wie Fitbit, Jawbone, Runtastic und mehr kommen. Natürlich sind auch Google-eigene Schnittstellen wie Android Wear kompatibel. Google Fit liest auch die Telefon-spezifischen Daten aus, die über GPS und Gyroskop gesammelt werden. Solltet Ihr Google Fit auf Eurem Android-Smartphone installieren? Aktuell ist es wirklich nicht notwendig, da sich noch alles in der Anfangsphase befindet. Ausprobieren könnt Ihr sie trotzdem einmal. Die zentrale Sammelstelle für Eure Daten ist kostenlos im Google Play Store verfügbar.

Microsoft Garage – eine Division der Microsoft Corpration – hat eine sehr coole Display-Sperre für Android entwickelt. Sie nennt sich „The Next Lock Screen “ und ermöglicht im Grunde einen schnellen Zugriff auf das Wesentliche. Man kann beispielsweise auf verpasste Anrufe reagieren, indem man mit einer Wischgeste den Anrufer zurückruft. Außerdem werden wichtige Termine angezeigt und Apps, die mir in diesem Moment wichtig sind. Eigentlich ist das alles nicht großartig neu oder spektakulär – weil aber Microsoft dahinter steckt, solltet Ihr diese kostenlose Display-Sperre einmal ausprobieren – eventuell ist es etwas für Euch.

Die notorische Disc Jokey-App djay 2 von algoriddim ist endlich für Android OS erschienen. Bisher war sie nur für das Apple-Betriebssystem iOS verfügbar. Mit djay 2 könnt Ihr Musik aus Eurer eigenen und lokalen Bibliothek mischen oder Ihr zapft Spotify an, wenn Ihr ein Premium-Abonnement habt. Euch stehen viele Effekte und kleine Clips zur Verfügung. Am Ende könnt Ihr Euren Mix abspeichern und exportieren – nur mit Spotify klappt das leider nicht. Das hat Lizenz-technische Gründe. Die App ist im Google Play Store für 2,99€ verfügbar – im Apple App Store kostet sie 8,99€. Sterbt Ihr ernsthaft eine DJ-Karriere an, dann werft einen Blick drauf. Ansonsten ist es eine Spielerei, die einige Wochen etwas Freude bereitet.

Wisst Ihr, was sehr viel Zeit kostet: Das Aufräumen der eigenen Fotobibliothek. Der Entwickler Lifehack Labs hat für iPhone eine sehr simple Applikation namens Flic geschrieben, mit der man mit einer einfachen Geste seine Bilder behalten oder löschen kann. Es ist das Prinzip von diesen typischen Hot-or-Not-Apps, wie Tinder. Links bewegen heißt löschen, rechts schieben heißt behalten. Das kostet wenig Zeit und man kann’s zwischendurch machen. Ende des Monats gibt es sogar eine Pushmeldung, die einem dazu auffordert, die Galerie wieder einmal zu verwalten. Eine ganz coole Sache. Schade nur, dass sie nicht für Android oder Windows Phone gibt. Die App kostet im App Store 0,79 Euro.

Die Mac-Applikation Pixelmator ist in diesem Monat für das iPad erschienen. Mit der 4,49-Euro-App hat man eine sehr professionelle und unheimlich aufwendige Fotobearbeitung-App am Start. Von einfachen kleinen Dingen bis hin zu großen Farbkorrekturen sind alle Funktionen mit dabei. Pixelmator kann zusammen mit Adobe-Produkten arbeiten und ist auch kompatibel mit Stiften von Wacom. Wer auf seinem iPad wirklich Bilder auf einem hohen Niveau bearbeiten möchte, der sollte sich Pixelmator genauer anschauen. Uns gefällt die App sehr.

Kennt Ihr Premiere von Adobe Systems? Die Videobearbeitungs-App ist nun auch für das iPad da. Adobe Premiere Clips steht kostenlos im Apple App Store zur Verfügung. Für die Benutzung braucht Ihr jedoch ein Konto von Adobe Creative Cloud – die Registrierung ist ebenfalls kostenlos. Mit Premiere Clips für das iPad könnt Ihr Videos schneiden, mehrere Clips zusammenlegen, natürlich Musik hinterlegen und Fotos hinzufügen. Effekte und Übergänge sind natürlich ein Muss und stehen entsprechend zur Verfügung. Probiert die App für Euer iPad aus.

Haben wir eine wichtige App vergessen? Dann hinterlasst einfach einen Kommentar. Mehr Apps gibt es in der nächsten Folge im November.

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