Bericht: Samsung bringt eigenen Browser für Mobilgeräte & TVs

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Samsung arbeitet an einem eigenen Browser für Smartphones, Tablets und Fernseher. Das berichten die Kollegen von Tizen Indonesia unter Bezug auf für Entwickler bestimmte Dokumententationen von Samsung selbst.

Demnach soll der sogenannte Samsung Browser auf der WebKit-Engine basieren. Eine Unterstützung von Adobe Flash soll es aber explizit nicht geben – stattdessen setzt Samsung auf HTML5. Zukünftig will Samsung dem Bericht zufolge von WebKit auf die Blink-Engine wechseln, die sich aus dem WebKit-Projekt abgespalten hat und von Google und Opera vorangetrieben wird. Außerdem soll es auch eine Kooperation mit Mozilla geben, deren Fernziel angeblich die Schaffung einer eigenen Rendering-Engine namens Servo ist.

Außerdem soll der Samsung Browser ein Feature namens Web Video Casting haben, das es ermöglicht, Videos drahtlos auf anderen Geräten abzuspielen, beispielsweise also von Smartphones aus auf Samsung-Fernsehern.

Vom verlachten Siri-Konkurrenten S Voice bis hin zu Rohrkrepierern wie dem Augenscroll-Feature Smart Scroll: Samsung hat mit seinen diversen Software-Spirenzchen in der Vergangenheit in erster Linie Spott und Hohn geerntet. Wenn der Bericht von Tizen Indonesia zutrifft, dann machen die Koreaner dieses Mal aber einen entscheidenden Punkt besser: Sie haben sich mächtige Kooperationspartner gesucht und versuchen keinen Alleingang.

Geld für die Entwicklung von Software hat Samsung jedenfalls zu Genüge lockergemacht. Ende 2013 gab es beispielsweise Berichte, dass die Koreaner sechs Milliarden Dollar für die Software-Entwicklung zur Verfügung stellen.

Quelle: Tizen Indonesia (via )

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