Ausgefuchst: Mozilla beerdigt Firefox OS für Smartphones

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Mozilla gibt seine Smartphone-Experimente mit Firefox OS auf. Keine drei Jahre nach der offiziellen Ankündigung ist Schluss. Für tot erklärt ist das Betriebssystem aber noch nicht.

Es gab sie tatsächlich mal, die Lücke zwischen superbilligen Feature Phones und Smartphones mit Android. Und genau dort wollte Mozilla angreifen: 2013 präsentierte der Browserhersteller mit Firefox OS stolz ein Betriebssystem auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Das erklärte Ziel waren günstige Smartphones für Entwicklungs- und Schwellenländer.

Keine drei Jahre später ist schon wieder Schluss: Wie der Mozilla-Manager Ari Jaaksi gegenüber TechCrunch sagte, werde das Betriebssystem nicht mehr weiterentwickelt. Darüber hinaus sollen auch Smartphones mit Firefox OS nicht mehr über Provider vertrieben werden. Im gleichen Atemzug sagte Jaaksi jedoch auch, man werde weiterhin mit vernetzten Geräten experimentieren.

Es dürfte vor allem der konstante Preisverfall bei den Android-Smartphones gewesen sein, der Firefox OS letztendlich das Geschäft vermieste. Neben Mobiltelefonen hatte Mozilla übrigens auch andere Bereiche im Auge: So laufen beispielsweise einige Panasonic-Fernseher mit Firefox OS. Erste Anzeichen für ein Scheitern des Betriebssystems gab es bereits im Juni. Damals hatte Mozilla-Chef Chris Beard gesagt, man werde sich künftig nicht mehr vor allem auf Billig-Smartphones, sondern auch auf andere vernetzte Geräte abzielen.

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