Apple Watch: die Tausendsassa-Smartwatch aus Cupertino

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Endlich ist sie da, die heiß erwartete Apple-Smartwatch: Entgegen unzähliger Vermutungen hört die Uhr aus Cupertino aber nicht auf den Namen „iWatch“. Stattdessen gibt es sie in drei verschiedenen Ausführungen: als Apple Watch, als Apple Watch Sport und als Apple Watch Edition.

Wie bereits gesagt: Die Apple-Smartwatch gibt es in drei verschiedenen Basis-Varianten. Die Apple Watch kommt im Edelstahl-Gehäuse, das wahlweise Silber oder Schwarz ist. Das Display auf der Vorderseite ist von Saphirglas geschützt. Die Watch Sport schließlich kommt in einem entweder silbernen oder grauen Chassis aus eloxiertem Aluminium. Das Display wird hier von ionengehärtetem Glas geschützt. Die Watch Edition schließlich besteht aus 18-Karat-Gelbgold oder Roségold und setzt wieder auf Saphirglas.

Diese drei verschiedenen Apple-Watch-Ausführungen wiederum lassen sich mit einer Vielzahl verschiedener Armbänder kombinieren, die sich auch nachträglich noch unkompliziert austauschen lassen. Die Palette reicht dabei von robusten Kunststoff- bis hin zu Leder- und Edelstahl-Armbändern mit aufwändig bis raffiniert konzipierten Schließen.

Auch Software-seitig gibt es viele Möglichkeiten zur Anpassung. Auf dem Event hat Apple gab es futuristische digitale Ziffernblätter im Star-Trek-TNG-Design, aber auch solche mit Mickey Maus oder im klassischen Analog-Uhr-Stil.

Außerdem, und da ist Apple der versammelten Konkurrenz voraus, wird es die Smartwatch in zwei verschiedenen Größen geben: im 38-Millimeter sowie im 42-Millimeter-Format. Im Gegensatz zu den aktuellen, weitgehend recht sperrigen Android-Wear-Smartwatches dürfte die kleinere Version dann auch zarte Frauenhandgelenke ansprechen.

Besonders detaillierte Spezifikationen hat Apple leider noch nicht verraten. Nachdem das Display der Präsentation zufolge flexibel ist, gehen wir davon aus, dass es sich um ein OLED handelt. Die exakte Auflösung hat Apple zwar nicht verraten, sprach aber von „Retina“. Das Panel selbst ist ein einen einzigen Saphir-Kristall einlaminiert und ist damit gegenüber den allermeisten Materialien auf diesem Planeten kratzresistent.

Nachdem die Apple Watch auch eine Rolle als Fitness-Device spielt, stecken im Gehäuse zahlreiche Sensoren – bahnbrechende Neuerungen gibt es hier jedoch nicht. Barometer, Schrittzähler & Co. haben wir auch bei der Konkurrenz schon gesehen. Interessant ist allerdings der Pulsmesser auf der Rückseite der Apple Watch, der zumindest auf den ersten Blick aufwändiger konzipiert scheint als die bisher häufig eingesetzten Pulssensoren von Mio.

Die Daten der integrierten Sensoren nutzen die Apple-Watches, um den Nutzer zum Erreichen von bestimmten Fitness-Zielen zu motivieren, die dieser teilweise selbst festlegt und die teilweise auf Ratschlägen von Gesundheitsorganisationen basieren. Generell gibt es hier drei Kategorien: Bewegung, Sport und Stehen. Es soll laut Apple nämlich auch sehr wichtig sein, regelmäßig seine sitzende Position zu verlassen und aufzustehen.

Tim Cook sprach auf der Bühne stolz davon, dass Apple bei jeder neuen Produktkategorie Innovationen bei der Bedienung an den Tag gelegt habe – und so will man es auch bei der Watch geschafft haben. Nachdem auf den vergleichweise kleinen Displays Gesten wie Pinch-to-Zoom zu beschwerlich sind, kommt hierfür ein mechanisches Bedienelement zum Einsatz: eine Krone, wie man sie auch bei analogen Uhren findet.

Diese sogenannte „Digital Crown“ lässt sich sowohl drehen als auch drücken. Ein Drehen der Krone dient beispielsweise zum Hinein- und Herauszoomen in Karten oder in Thumbnail-Ansichten von Ordern sowie zum Blättern in Listen. Ein Druck auf die „Digital Crown“ bringt den Anwender zum Homescreen der Uhr, der die Apps anzeigt. Apropos Druck: Der Touchscreen der Apple Watch

Weiterhin soll die Apple Watch ein haptisches Feedback mit Hilfe der sogenannten Taptic-Engine bieten. Bei der Präsentation klang das nach einem besseren Vibrationsmotor, wie er beispielsweise auch beim Tippen auf Smartphones Feedback gibt – wir sind gespannt.

Ein weiterer wichtiger Teil der Bedienung ist Siri. Der persönliche Assistent findet sich ebenfalls auf der Apple Watch und sucht beispielsweise nach Filmen, die gerade in umliegenden Kinos laufen, oder erlaubt es dem Nutzer, Textnachrichten zu diktieren. Für eingehende SMS beziehungsweise die Beantwortung derer hat sich Apple übrigens eine nette Funktion ausgedacht: Die Watch analysiert den Text und bietet anhand dessen Antwortvorschläge an. Ob das in der Praxis funktioniert, muss sich freilich noch zeigen. Ansonsten hat der Nutzer die Möglichkeit, per Siri-Diktat oder mit Hilfe von animierten Emojis zu antworten.

Verschicken lassen sich außerdem auch einfache Skizzen, die der Nutzer mit dem Finger auf den Touchscreen der Uhr kritzelt. Alternativ erlaubt die Watch auch das Sharen einer sehr persönlichen Information: Wer möchte, kann seinen eigenen Herzschlag mit anderen teilen.

Auch wenn sie sicherlich auf vielen Wunschzetteln für Weihnachten auftauchen wird: In diesem Jahr kommt die Apple Watch nicht mehr auf den Markt, sondern erst Anfang 2015. Preislich startet die Cupertino-Smartwatch bei 349 Dollar – das dürfte wohl für das kleine Modell mit Kunststoffarmband gelten. Wie sich der Preis bei den eleganteren Modellen mit Edelstahl- oder Lederarmband entwickelt, ist nicht bekannt.

Für Nicht-Apple-User wird der Spaß noch ein wenig teurer: Die Apple Watch wird nämlich nur in Verbindung mit einem iPhone funktionieren. Und damit kommen also noch die Kosten für ein Smartphone aus Cupertino oben drauf. Was ich bis dato gesehen habe, könnte sich das aber durchaus lohnen. Was meint Ihr?

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