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Apple: iPhone zu entschlüsseln ist unmöglich

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Aktuelle iPhone-Modelle lassen sich Apple-Chef Tim Cook zufolge nicht entschlüsseln – selbst von Apple nicht. Ein US-Richter wollte im Rahmen einer Ermittlung Zugriff auf ein beschlagnahmtes Telefon erhalten.

Es ist unmöglich, gesicherte iPhones zu entschlüsseln – nur bei einigen älteren Geräten lässt sich dies bewerkstelligen. So begründete Tim Cook die Ablehnung, dies im Zuge einer behördlichen Ermittlung zu tun. Ein US-Richter hatte einen entsprechenden Antrag beim US-Justizministerium gestellt. Auch das Unternehmen selbst habe keine Möglichkeit, die aktuellen Verschlüsselungsfunktionen auf Smartphones mit mindestens iOS 8 auszuhebeln.

Bei früheren Versionen von Apples mobilem Betriebssystem, wie es nur noch auf 10 Prozent aller Geräte läuft, ist dies dem Konzern zufolge zwar noch möglich – allerdings würde das Unternehmen dies nur nach ausdrücklicher Anordnung vonseiten der Behörden tun. Diesbezüglich gab ein Anwalt des Konzerns aus Cupertino zu Protokoll: „Apple in diesem Fall zu zwingen, Daten ohne klare rechtliche Befugnis auszulesen, [könnte] das Vertrauen zwischen Apple und seinen Kunden wesentlich trüben“.

Apple-Chef Tim Cook hat sich in der Vergangenheit schon mehrmals für Privatsphäre und gegen Hintertüren ausgesprochen, beispielsweise als Reaktion auf die Forderungen von US-Präsident Obama und des britischen Premierministers Cameron nach Hintertüren für Regierungen. Erst kürzlich nahm Cook in einem Interview mit dem Wall Street Journal erneut Stellung zu diesen Punkten:

„Wir denken, Verschlüsselung ist ein Muss in der heutigen Zeit. Hintertüren sind kein Muss. Es gibt keine Hintertüren nur für die „good guys“, es besteht immer die Gefahr, dass diese von bösen Buben ausgenutzt werden. Niemand sollte sich zwischen Privatsphäre und Sicherheit entscheiden müssen. Wir sollten intelligent genug sein, beides haben zu können.“

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