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Angry Birds Go: Bis zu 100 (echte) $ für In-App-Käufe

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Es gab eine Zeit, da machten die verärgerten Vögel richtig Spaß. Wenn man aber die Pläne zum neuen Angry-Birds-Streich Angry Birds Go liest, wird man höchstens sauer – und man möchte den verantwortlichen Produktmanagern am liebsten ein paar der verärgerten Biester an den Hals schicken.

In Neuseeland ging das neue Angry Birds Go bereits an den Start. Pocketgamer konnte bereits einen Blick darauf werfen. Das Entwickler-Studio Rovio wechselte beim neuen Teil seiner – pardon – Vögel-und-Schweinerei-Saga nun das Genre: Statt Eierweitwurf steht Mario-Kart auf dem Programm. Die bekannten Protagonisten sitzen fortan in Seifenkisten und jagen in mörderischer Geschwindigkeit in Richtung Ziel.

Hierzulande soll das Spiel am 11. Dezember 2013 auf den Markt kommen. Und zugegeben: Schlecht sieht es nicht aus (siehe Trailer).

Rovio – a greedy bunch of people

Rovio hat das Geschäftsmodell von Angry Birds Go ganz und gar den In-App-Purchases verschrieben. Glaubt man den Kollegen von Pocketgamer, kann einem die Abzocke das Geschäftsgebaren Rovios fürchterlich auf den Zeiger gehen und die Spielfreude am eigentlich cool anmutenden Game komplett nehmen. Rovio hält nämlich für nahezu alles die Hand auf. Bei neuen Spielmodi oder kleineren Anpassungen mag das noch in Ordnung sein. Wenn man aber keine Chance, hat Spiele zu zocken, weil dem Vogel hinter'm Lenkrad die Puste ausgeht (die man selbstverständlich durch Bares wieder aufladen kann), dann hört der Spaß sprichwörtlich auf.

Das finnische Unternehmen Rovio hält aber nicht nur überall die Hand auf, sondern macht das auch noch richtig. Die Items, also die virtuellen Güter, kosten bis zu 124,99 US-Dollar. Noch Fragen?

Hatte Daniel also doch Recht, als er sagte, dass Freemium weder free noch Premium sei? Fast will ich ihm beipflichten und meine Argumentation beim TechDuell ändern, bei dem wir eben dieser Frage nachgegangen sind. Allerdings nur fast!

Denn was Rovio hier tut, geht aus meiner Sicht zu weit. Ich habe Angry Birds Go zwar noch nicht gespielt. Die Berichte zeigen aber schon, dass man ohne Investitionen in das Game kaum sinnvoll zocken kann. Selbst dann nicht, wenn man den Faktor "Zeit" investiert.

Was will man der Spieleschmiede Rovio nun für Angry Birds Go wünschen? Viel Glück? Ein Desaster? Oder viele Eiergeschosse wütender Vogel-Fans? Keine Ahnung! Einen Wunsch habe ich aber ganz bestimmt: Dieses Beispiel soll keine Schule machen. Es wäre schlimm, wenn lustige Spielchen zu einem Luxusgut mutieren würden.

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