Amazon kauft Liquavista: Kindle mit buntem E-Ink-Display?

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Mit seinen E-Book-Readern der Kindle-Serie ist Amazon überaus erfolgreich. Einer der Gründe für den Erfolg ist sicherlich das E-Ink-Display, das sich vom Leseverhalten eher wie Papier verhält, denn wie ein klassischer Bildschirm.

Auf der anderen Seite stehen bei Amazon die Tablets der Kindle-Fire -Serie. Auch diese Geräte verkaufen sich wie geschnitten Brot. Zwar kommen hier traditionelle LC-Displays zum Einsatz, doch der niedrige Preis in Kombination mit der tiefen Integration von Amazons Multimedia-Angebot überzeugen Millionen Kunden.

Wie The Digital Reader berichtet, hat Amazon jetzt Liquavista gekauft. Mit der Übernahme ist es dem Buchgiganten vielleicht bald möglich, die Vorteile beider Klassen zu vereinen. Das zuvor zu Samsung gehörige Unternehmen ist nämlich auf die Herstellung farbiger E-Ink-Displays spezialisiert. Im Gegensatz zu den meisten derzeit verbreiteten E-Ink-Displays sind die Liquavista-Anzeigen außerdem schnell genug, um Videos darzustellen.

Samsung hatte Liquavista übrigens selbst erst vor rund zwei Jahren übernommen. Allerdings scheint es, als würden E-Ink-Displays inzwischen einfach nicht mehr in die Strategie der Koreaner passen. Da dürfte der Verkaufspreis von knapp 100 Millionen Dollar, den Bloomberg vermutet, Samsung gerade recht kommen.

Habt Ihr schon einen E-Book-Reader beziehungsweise Kindle? Und wenn nein, macht ein Farbdisplay die Geräte für Euch interessanter – insbesondere dann, wenn die Geschwindigkeit auch für die Darstellung von Videos ausreicht? Wir freuen uns über Kommentare.

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