A4WP und PMA: Allianzen für kabelloses Laden kooperieren

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Kabelloses Laden von Gadgets ist zwar eine feine Sache, bisher aber alles andere als weit verbreitet. Zwar unterstützen immer mehr Smartphones und Tablets diese Technologie, die entsprechenden Ladegeräte sind allerdings immer noch verhältnismäßig teuer. Hinzu kommt, es derzeit drei verschiedene Standards gibt, die untereinander nicht kompatibel sind – da vergeht einem als interessierter Kunde schon mal die Lust, sich weiter mit der Thematik auseinanderzusetzen. Daran soll sich aber bald etwas ändern, denn zwei der drei Allianzen haben angekündigt, ab sofort gemeinsame Sache zu machen.

Im Vorstand der Alliance for Wireless Power (A4WP) finden sich namenhafte Technikunternehmen wie Intel, Qualcomm oder Samsung. Der eigene Standard Rezence setzt dabei auf Magnetresonanz und nicht auf Induktion, wie die Konkurrenten. Das macht die Technologie vielseitiger und weniger störungsanfällig.

Die Power Matter Alliance (PMA) wird wiederum von Duracell Powermat, AT&T und Starbucks geführt. In den USA ist die Powermat-Technologie des Unternehmens bereits in vielen Filialen von Starbucks und McDonald's zu finden.

Die beiden Allianzen A4WP und PMA werden nun aber nicht zu einem Konsortium verschmelzen, sondern auch weiterhin eigenständig operieren. Sie teilen aber die Details zu den jeweiligen Technologien, so dass alle angehörigen Unternehmen diese frei verwenden können.

Somit hat sich die Zahl der verfügbaren Ladestandards zwar nicht auf zwei reduziert. Aber zumindest haben die den Konsortien zugehörigen Hersteller jetzt Zugriff auf die Technologien des jeweils anderen Konsortiums. Und damit könnte sich die Auswahl der für den jeweiligen Standard zur Verfügung stehenden Produkte erhöhen. Das langfristige Ziel ist allerdings, so die Pressemitteilung, einen gemeinsamen Standard zu entwickeln.

Der dritte im Bunde, das Wireless Power Consortium (WPC), das den am weitesten verbreiteten und von LG, HTC, Nokia und anderen verwendeten Qi- Standard entwickelt hat, gerät nun unter Zugzwang. Aus Sicht der Konsumenten wäre es natürlich am besten, wenn sich alle drei Allianzen zusammenschließen und einen gemeinsamen Standard entwickeln würden. Aber nach dem, was die Nutzer wollen, richtet sich die Industrie ja leider nicht immer.

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