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ZTE Blade L2: 129-Euro-Androide mit 5-Zoll-Display

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Bei ZTE muss ich immer so ein bisschen an Huawei denken. Denn wie Huawei ist ZTE ein riesengroßes chinesisches Unternehmen, das bereits seit ungefähr 781.000 Jahren Mobilfunkhardware baut. Der kleine, aber feine Unterschied: Huawei hat den Durchbruch in der westlichen Welt inzwischen geschafft, ZTE kennt hier immer noch keine Sau.

Spannend ist es trotzdem, was der eigenen Angaben zufolge viertgrößte Handyhersteller der Welt uns heute präsentiert: Das 129 Euro teure Blade L2 gehört zu den billigsten Markenhandys mit 5 Zoll Bilddiagonale. Bevor jemand protestiert: Die 5-Zoll-Alternativen in diesem Preissegment stammen von MPman, Prestigio, Cubot & Co. – da darf man ZTE ruhig trotz seiner Unbekanntheit zu den Markenherstellern zählen.

Über die 5 Zoll verteilen sich, und das ist bei einer UVP von 129 Euro kein großes Wunder, nur 854 × 480 Pixel. Um die Rechenleistung kümmert sich ein 1,3 GHz schneller Quad-Core-Prozessor unbekannter Art. Dazu gibt es 1 GByte RAM und 4 GByte integrierten Speicher, der offenbar nicht per microSD erweiterbar ist. Autsch.

Auch beim Rest der Hardware gibt es Abstriche: LTE ist nicht an Bord, sondern nur UMTS, WLAN beschränkt sich auf die Standards 802.11 b, g sowie n, und die Android-Version 4.2 hat schon mehr als nur ein bisschen Staub auf dem Deckel. Auf der Haben-Seite des 8,9 Millimeter schlanken Phablets finden sich weiterhin Bluetooth 4.0, GPS, eine VGA-Webcam sowie eine 5-Megapixel-Hauptkamera mit Autofokus und Foto-LED.

Unterm Strich steht das ZTE Blade L2 in seinem Preisbereich und bei dieser Displaydiagonale weitgehend konkurrenzlos da. Wer bei einem bekannteren Hersteller kaufen möchte, muss entweder mehr Geld in die Hand nehmen oder einen kleineren Bildschirm wählen.

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