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Windows 10: Zusammenfassung des Microsoft-Events

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Am 21. Januar 2015 zeigte Microsoft auf einem Event mit dem Titel „Windows 10: The next chapter“ sein neues Betriebssystem. Wichtige Rollen in diesem Zusammenhang spielten auch Cortana, ein neuer Browser mit dem Namen Spartan sowie die Xbox. Weiterhin gab es mit dem Riesen-Tablet Surface Hub und der VR-Brille HoloLens auch neue Hardware zu bestaunen.

Das neue Windows soll eine Brücke schlagen zwischen PC, Tablet und Smartphone. Windows 10 soll das „eine OS für alle Geräte“ sein. Ausprobieren kann man die neue Software aus Redmond im Rahmen des Insider Programms auf dem PC schon in Kürze. Wann Windows 10 offiziell erscheint, ist bislang noch nicht bekannt. Für Mobiltelefone verspricht Microsoft eine erste Test-Build im Rahmen des Insider-Programms im Februar 2015. Gute Nachrichten gibt es außerdem für Nutzer von Windows 7, Windows 8.1 und Windows Phone 8.1: Sie erhalten ein kostenloses Update auf Windows 10 innerhalb des ersten Jahres nach Erscheinen.

Bild: Microsoft Von ganz klein bis ganz groß: Windows 10 soll auf allen Geräten laufen – nur nicht auf Smartwatches.

Die wichtigsten Neuerungen von Windows 10 sind das einheitliche Nutzererlebnis auf PC, Tablet und Smartphone, die ebenfalls systemübergreifend laufenden Universal-Apps, Windows-Store-Apps mit Fenster-Modus, multiple Desktops (beispielsweise für Privat und Arbeit) und ein erweitertes Startmenü – ähnlich wie es vor Windows 8 Teil des Betriebssystems war. Außerdem versprechen die Redmonder mit Windows 10 erhöhte Sicherheit und erweiterte Funktionen für die IT-Verwaltung.

Mit Windows 10 sollen die Xbox und der PC näher zusammenrücken. Beispielsweise sollen sich per spezieller App in Verbindung mit DirectX 12 Xbox-Games auf Computer oder Tablet streamen lassen. Microsoft arbeitet eigenen Angaben zufolge aber auch an Cross-Plattform-Spielen. Das angekündigte Fable Legends beispielsweise erlaubt es PC- und Xbox-Spielern, in derselben Spielewelt herumzulümmeln.

Hinter dem sogenannten Game DVR versteckt sich zudem die Möglichkeit, das Spielgeschehen beim Zocken in Bewegtbildern mitzuschneiden. Auf der Xbox schon länger möglich, soll dieses Feature zukünftig auch unter Windows 10 am PC genutzt werden können.

Microsofts Sprachassistentin Cortana bekommt unter Windows 10 ihren eigenen Platz in der Taskleiste und lässt sich zukünftig dementsprechend auch am PC nutzen. Dort gibt sie nicht nur Details zum Wetter oder zu Sportereignissen preis. Am Computer kann Cortana beispielsweise Festplatte, One Drive oder das Internet durchsuchen. Die nette Dame hilft aber auch beim Schreiben von Texten, indem sie Worte vervollständigt, und spielt auf Nachfrage Musik ab oder aber zeigt dem Nutzer Fotos von einem gewünschten Event oder Zeitpunkt.

Bild: Microsoft So sieht Cortana auf dem Smartphone und auf dem Desktop aus.

Cortana wird sich im Rahmen des Insider Programms unter Windows 10 „irgendwann in den nächsten Monaten“ ausprobieren lassen, so Microsoft.

Auch im neuen Windows-Browser Spartan ist Cortana integriert und hilft beim Öffnen von Websites oder Recherchieren im Internet. Innerhalb von Spartan lassen sich handschriftliche Notizen direkt auf geöffnete Webseiten kritzeln. Diese kann der Nutzer dann auch mit anderen Personen teilen oder per One-Drive-Synchronisation auf weiteren Endgeräten aufrufen. Weiterhin lassen sich PDF-Dateien und Websites in einer Leseliste abspeichern, die auf allen Windows-10-Devices einsehbar ist.

Bild: Microsoft Die HoloLens soll Menüs und Dialoge einfach ins Sichtfeld des Nutzers einblenden.

Microsofts hat im Rahmen des Windows-10-Events eine AR-Brille mit dem Namen HoloLens vorgestellt. Die Tech-Presse zeigt sich in ersten Berichten begeistert, beispielsweise das Magazin Wired oder auch The Verge. Was bisher über das Virtual-Reality-Gadget bekannt ist, hat Stefan in einem gesonderten Artikel ausführlich beschrieben.

Eigentlich ist der Surface Hub nichts anderes als ein großes Windows-Tablet mit wahlweise 55-Zoll- oder 84-Zoll-Display. Der Schinken kann beispielsweise in Konferenzräumen aufgehängt werden, um dort Präsentationen abzuspielen oder aber für Skype-Calls genutzt werden. Andere Windows-10-Geräte können Inhalte auf das Surface Hub projizieren. Speziell optimierte Programme und die Möglichkeit, schriftliche Notizen auf dem Touchscreen zu machen, sollen weiterhin dafür sorgen, dass sich das digitale Whiteboard perfekt in den Arbeitsprozess in Unternehmen eingliedert. Ein billiges Vergnügen dürfte das Gerät aber nicht werden.

Bild: Microsoft Das Surface Hub ist in erster Linie fürs Büro gedacht – und dürfte auch nicht gerade einen Consumer-freundlichen Preis haben.

Quelle: Microsoft

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