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WLAN im Flugzeug: Hacker-Angriff auf das Cockpit möglich

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Jahre, ach was, jahrzehntelang wurde uns Fluggästen eingetrichtert, wie böse und gefährlich unsere Handys doch für die Bordelektronik sind. Inzwischen sehen die Fluggesellschaften das anders: Telefonieren bleibt zwar weiterhin tabu, aber WLAN an Bord ist zumindest auf Langstreckenflügen eine Selbstverständlichkeit – und in der Kurz- und Mittelstrecke sollen selbst mitgebrachte Phones und Tablets die teuren Unterhaltungsmonitore an Bord ersetzen, die Fluggesellschaften stellen dann „nur noch“ die Video-Inhalte an Bord zur Verfügung.

Aber wie sieht es eigentlich mit der Sicherheit der Netze an Bord aus? Nicht so prickelnd, warnt die US-Behörde GAO. Hundertprozentig getrennt von der Bordelektronik sind die Netze für die Fluggäste nämlich nicht: Auch im Cockpit gibt es Bedarf an einer Internet-Verbindung – und zwischen Cockpit und Fluggast befindet sich eine Firewall.

Diese könnte von Fluggästen in der Luft angegriffen werden, heißt es seitens der GAO. Aber auch vom Boden aus über mit Malware infizierte und gegebenenfalls sogar per Internet fernsteuerbare Computer, Notebooks oder Tablets wäre eine Attacke auf die Sicherungstechnik denkbar.

Außerdem ist dieses potentielle Problem aktuell noch nicht im Blick der Verantwortlichen: So prüfe die amerikanische Flugsicherungsbehörde FAA aktuell bei neuen Flugzeugmodellen nicht die Sicherheit der IP-Infrastruktur an Bord, schreibt der Guardian.

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