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Vodafone: Keine Play-Store-Zahlung mehr

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Im Google Play Store stehen ohnehin nicht gerade viele Bezahlmöglichkeiten zur Auswahl – und nun ist es noch eine weniger. Ab sofort ist die Bezahlung per Vodafone-Mobilfunkrechnung nicht mehr möglich, wenn man Android-Apps kaufen möchte.

Vor gar nicht allzu langer Zeit konnte man Einkäufe im Google Play Store – damals noch Android Market – nur per Kreditkarte bezahlen. Außerhalb der USA ist diese Zahlungsmöglichkeit aber nicht so weit verbreitet wie in Googles Heimatmarkt – und vor allem jüngere Smartphone-Besitzer haben selten das Plastik-Geld. Entsprechend positiv wurde im August 2011 die Einführung der Bezahlmöglichkeit über die Handy-Rechnung aufgenommen. Nun hat Vodafone allerdings überraschend einen Rückzieher in Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien gemacht. Auch auf den Google-Support-Seiten werden nur noch T-Mobile und O2 aufgeführt.

Kollege Cashy hat auf Anfrage von Vodafone folgende Antwort erhalten:

"Google hat Änderungen an den Bedingungen für das so genannte Operator Billing im Play Store vorgenommen. Damit werden unsere Möglichkeiten eingeschränkt, auf Kundenreklamationen zu reagieren und sie vor illegalen Apps zu schützen. Folglich hat Vodafone die Abrechnung über Mobilfunkrechnung und Prepaid-Guthaben zum Schutz unserer Kunden abgeschaltet. Eine Bezahlung über EC- oder Kreditkarte ist nach wie vor möglich."

Sehr schade, dass Vodafone diesen Schritt geht – ob andere Provider diesem Vorbild folgen, ist bisher nicht bekannt. Da bleibt den meisten Nutzern ohne Kreditkarte wohl nur die Suche nach den Google-Play-Guthabenkarten oder der Wechsel auf den Amazon App-Shop übrig. Denn die von Vodafone erwähnte EC-Option steht nicht zur Verfügung.

Quelle: Android Police

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