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Virtuelle Ziffernblätter, echter Ärger: Rolex auf Smartwatches

Bild: FaceRepo

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Einer der großen Vorteile von Smartwatches gegenüber normalen Uhren ist ihre Anpassbarkeit: Heute mal ein blaues Ziffernblatt, im Ausland eins mit der gleichzeitigen Darstellung mehrerer Zeitzonen, auf der Party ein Buntes, im Büro ein Schlichtes. Vor allem für die schlauen Uhren mit Android Wear gibt es inzwischen unzählige Designs, die sich nachträglich installieren und auswählen lassen. Webseiten wie FaceRepo haben sich darauf eingeschossen und bieten hunderte Optiken zum Download an – schlicht, modisch, elegant, modern oder abgefahren, je nach Geschmack.

Klar, dass da auch Kopien teurer Uhren mit dabei sind. Eine G Watch R für knapp 260 Euro mit dem Ziffernblatt eines Zigtausendeuro-Tickers? Top! Zumindest theoretisch. Denn die Hersteller der Originale finden das nicht so lustig, wenn Rolex, Omega, Tissot & Co. mal eben so kopiert werden – und schwingen mit der Anwaltskeule.

Nach Informationen von TorrentFreak gehen die Hersteller nun rechtlich gegen die virtuellen Ziffernblätter vor. Betreiber von Download-Portalen wie FaceRepo müssen demnach mit Unterlassungsaufforderungen rechnen. Nach Informationen von Recode hat FaceRepo bereits diverse Designs entfernen müssen, darunter welche, die Uhren von Fossil, Swatch, Armani, Omega oder Tissot nachgeahmt haben.

Quelle: TorrentFreak via WinFuture

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