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Verbraucherschutzzentrale mahnt Apple ab; AppleCare Protection Plan ist rechtswidrig

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Apple wird wegen verschleierter Garantieansprüche abgemahnt.

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Nanu? Das ist jetzt schon das zweite Mal, das Apple nicht ganz fair spielt: Erst wollte das kalifornische Unternehmen den Deutschen die amerikanische LTE-Version schmackhaft machen, jetzt suggeriert Apple seinen Kunden, dass er lediglich ein Jahr Gewährleistungsansprüche habe, was vom Gesetz her nicht stimmt. Dabei äußert sich die Verbraucherschutzzentrale folgendermaßen zum Sachverhalt: „Diese gelten in der EU unabhängig von einer Hersteller-Garantie mindestens zwei Jahre ab Übergabe der Kaufsache. Geben Hersteller eine eigene Garantie ab, müssen sie einfach und verständlich auf die gesetzlichen Ansprüche hinweisen“ Des Weiteren bemängelt nicht nur diese, sondern auch zehn weitere europäische Verbraucherschutzorganisationen dieses Verhalten. So böte Apple eine kostenpflichtige Herstellergarantie an, die den Eindruck vermittelt, dass darüber hinaus keine Ansprüche bestünden – was falsch ist. Zwei Jahre Gewährleistung sind vom Gesetz her vorgeschrieben – Apples Gebahren könnte die Kunden davon abhalten, ihre Ansprüche geltend zu machen, was einem unlauteren Wettbewerb entspricht.

Auch ich finde dieses Verhalten mehr als fragwürdig – bei einem derart kostspieligen Produkt möchte ich auch den ganzen Service eines Unternehmens genießen und zu dem Wort „Service“ zähle ich nunmal auch Ehrlichkeit und Wertschätzung dem Kunden – also mir – gegenüber.

Wie findet Ihr das? Ähnliche Erfahrung im örtlichen Apple Store gemacht?

[Quelle: Verbrauchschutzzentrale]

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