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Update: WhatsApp-Server Ziel von Hacker-Angriff

von  //  Twitter

WhatsApp ist mit Abstand der beliebteste Instant Messenger für mobile Plattformen – kein Wunder also, dass die Server der Entwickler dadurch als Ziel für Hacker immer interessanter werden. Dem palästinensischen Hacker-Team KDMS ist es nun gelungen, die Sicherheitsbarriere zu durchbrechen und die WhatsApp-Server zu hacken.

Auf der Webseite WhatsApp.com war vorübergehend ein Bekennerschreiben der Hacker zu lesen. Kurze Zeit später ging die Webseite komplett offline, inzwischen ist sie vollständig wiederhergestellt. Ein Leser von Cashys Blog hat geistesgegenwärtig reagiert und einen Screenshot der Hacker-Nachricht angefertigt. Diese Plattform wurde von dem KDMS-Hacker-Team genutzt, um auf den Palästina-Konflikt sowie den eigenen Wunsch nach Frieden hinzuweisen.

Bild: Cashys Blog Diese Meldung war heute eine Zeit lang auf der Whatsapp-Webseite zu sehen.

Bisher ist das gesamte Ausmaß des Hacks nicht bekannt. Dass auf den Servern der WhatsApp-Webseite auch Kundendaten gelagert werden ist unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen. Dass auch die Nachrichten-Server von dem Angriff betroffen sind, ist ebenfalls nicht auszuschließen, auch wenn hier die Wahrscheinlichkeit ebenfalls sehr gering ist. Der Dienst scheint weiterhin problemlos zu funktionieren, allerdings sollte erhöhte Vorsicht bei dubiosen Nachrichten gelten. Für sensible Daten ist WhatsApp zwar ohnehin nicht der beste Kanal, aber gerade jetzt sollte hier auf den Versand verzichtet werden – zumindest so lange, bis WhatsApp offiziell Entwarnung gibt. Auch auf Nachrichten von unbekannten Absendern, oder solche mit merkwürdigem Inhalt sollte möglichst nicht reagiert werden.

Bisher gibt es keine offizielle Stellungnahme von WhatsApp zu dem Problem – sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir euch natürlich umgehend informieren.

Update: So wie es derzeit aussieht, wurden nicht die Server von WhatsApp selbst gehackt, sondern lediglich die DNS-Server, die den Nutzer nach der Eingabe der URL auf die IP-Adresse der Webseite weiterleiten.

Quelle: Cashys Blog

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