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Update: Asus stellt nächstes Padfone vor

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Padfone. Fonepad. Zugegeben: Ich bin immer etwas verwirrt, wenn es um die Nomenklatur bei Asus geht. Aber jetzt weiß ich ja wieder bescheid, denn Asus hat ein neues Padfone vorgestellt. Sprich: Ein Android-Smartphone, das sich in das passende Tablet eindocken lässt. Das Tablet selbst ist dabei eigentlich nur ein Touchscreen-Display mit Akku, sämtliche "Intelligenz" wie Speicher, Prozessor oder RAM, aber auch Ausstattungsmerkmale wie Funk (LTE, UMTS, WLAN) oder Kamera stecken im Handy.

Grundsätzlich ist das eine feine Idee. Sie spart Geld, Ressourcen und Gewicht, denn gleichzeitg benutzen wir Tablet und Smartphone selten. Trotzdem hat sich das Padfone bisland nicht durchgesetzt: Zumindest in Deutschland bleibt es ein absoluter Exot. Gründe dafür mag es viele geben. Asus ist einfach als Smartphone-Hersteller längst nicht so bekannt wie Samsung, HTC oder Nokia – das ist schon mal eine große Hürde, die einen hohen Marktanteil recht zuverlässig abblockt. Netzbetreiber, die immer noch einen beachtlichen Teil der Endgeräte unter die Leute bringen, listen die Geräte derzeit nicht. Das letzte Modell wurde gleich gar nicht erst bei uns verkauft. Und dann waren zumindest die früheren Phones auch noch ein arger Kompromiss, wenn es um das Design ging – denn schließlich muss das Runde ins Eckige Smartphone ins Tablet.

Zumindest auf den ersten Blick sieht die nächste Generation des Padfone aber recht "normal" aus. Wobei "normal" in dem Fall heißt: Das Smartphone erinnert mich an einen verdammt bekannten alten Bekannten, nämlich das iPhone 4. Die Hardware im Inneren ist dagegen auf aktuellem Top-Niveau: Snapdragon 800 mit 2,2 GHz, 5 Zoll großes Full-HD-Display, 13-Megapixel-Kamera hinten und 2-Megapixel-Kamera vorne, 2 GByte RAM und mindestens 16 GByte Flash-Speicher, der sich per microSD-Karte erweitern lässt. Dazu gibt es Android 4.2.

Das Smartphone, also das eigentliche Padfone, kommt laut Mobilegeeks "in Kürze" in Taiwan auf den Markt und soll dort umgerechnet 480 Euro kosten. Das Tablet-Dock ist seperat für 180 Euro zu haben – oder man benutzt einfach das Dock des Vorgängermodells weiter, sofern man es besitzt. Ob, wann und für wie viel es nach Deutschland kommt, steht noch nicht fest.

Update: Nach Informationen von MobileGeeks soll das neue Asus Padfone im vierten Quartal nach Deutschland kommen und sowohl einzeln als auch im Bundle mit dem Dock erhältlich sein. Einen Preis nennt Asus bislang nicht.

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