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Twitter kauft Whetlab: Rennen um die künstliche Intelligenz

von  //  Facebook Twitter Google+

Künstliche Intelligenz wird eines der nächsten ganz großen Dinge – wenn nicht das größte. Konzerne wie Google oder Facebook investieren Hunderte Millionen Dollar in Firmen aus diesem Bereich. Und jetzt hat auch Twitter zugeschlagen und mit Whetlab ein Start-Up übernommen, das auf Machine Learning spezialisiert ist.

Was Twitter mit Whetlab konkret plant, hat der Kurznachrichtendienst indes nicht verraten. Eines der Ziele könnte es aber sein, dem Nutzer für Ihn relevantere Tweets präsentieren – und damit die exponentiell anschwellende Datenflut in den Griff zu bekommen und zu ordnen.

Eines der Fernziele all dieser Bemühungen ist Teil des sogenannten Web 3.0. Während das heutige Internet „dumm“ ist, soll sich das sogenannte „semantische Web“ dann selbst verstehen. Auf eine simple Suchanfrage bekäme der Nutzer dann beispielsweise keine Liste von Quellen mehr präsentiert, die die Suchbegriffe enthalten – sondern eine Antwort, die einen Querschnitt der im Web gespeicherten Informationen repräsentiert.

Über kurz oder lang wird sich die Menschheit jedenfalls damit abfinden müssen, dass Maschinen und Computer in allem besser werden als wir. Im Schach ist das schon längst passiert, in Jeopardy sind wir ebenfalls chancenlos, und auch Arcade-Games à la Space Invaders oder Super Mario spielen künstliche Intelligenzen ohne vorherige Anleitung inzwischen mühelos durch.

Bleibt nur zu hoffen, dass Computer nicht irgendwann besser darin werden, Mensch zu sein, als wir selbst. Wenn man Visionären wie Ray Kurzweil Glauben schenkt, ist es nicht mehr weit hin. Und wenn man etwa Bill Gates, Steven Hawking, Elon Musk oder James Barrat zuhört, dann dürfte das eine der größten Herausforderungen werden, die die Menschheit jemals gesehen hat.

Quelle: Whetlab

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