TechStage
Suche

Ein Angebot von

Studie: Facebook wirkt sich negativ auf das Befinden aus

1
von  //  Twitter Google+

Eine Studie zeigt auf, dass Menschen ohne Facebook entspannter sind und ihre sozialen Kontakte im Real-Life besser pflegen. Wirklich überraschend scheinen die Ergebnisse der dänischen Forscher bei genauerer Betrachtung nicht zu sein.

In einer mit „The Facebook Experiment“ betitelten Studie sind dänische Forscher der Frage nachgegangen, wie sich Facebook-Entzug bei Menschen bemerkbar macht. 94 Prozent der 1006 Testpersonen nutzen Facebook als tägliche Routine. 78 Prozent davon nutzen Facebook 30 Minuten täglich oder mehr, während 86 Prozent davon ihren Newsfeed sogar noch häufiger durchblätterten.

Im Experiment durfte die Hälfte der Testpersonen Facebook eine Woche lang nicht nutzen, die andere Hälfte nutzte das Social Network wie bisher. Nach Ablauf der Woche wurden die Teilnehmer zu ihrem Befinden befragt.

Im „Stimmungsreport“ ist die Rede davon, dass diejenigen, die eine Woche kein Facebook nutzten, glücklicher und enthusiastischer sind, das Leben mehr genießen und ein entscheidungsfreudigeres Wesen an den Tag legen. Die Facebook-User hingegen sind den Ergebnissen zufolge öfter traurig, deprimiert und fühlen sich öfter einsam als die Gruppe der auf Entzug gesetzten.

Im sozialen Leben in der realen Welt stiegen die Aktivitäten mit Freunden und Bekannten laut den Forschern merkbar an, wenn Facebook nicht genutzt wurde. Weiterhin ist die Zufriedenheit mit dem eigenen „echten“ Social Life der Studie zufolge ebenfalls deutlich höher, wenn Facebook links liegen gelassen wird. Aber auch was Konzentration angeht, wirkt sich die Facebook-nicht-Nutzung der Studie zufolge positiv aus: Das Konzentrieren fiel deutlich leichter nach einer Woche ohne öfters aufs Handy oder den Monitor zu starren.

The Happiness Research InstituteThe Facebook Experiment (PDF)
FuturezoneOhne Facebook ist man glücklicher und weniger gestresst

Einloggen, um Kommentare zu schreiben

Anzeige