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So sieht die E-Paper-Smartwatch von Sony aus

Bild: Fashion Entertainments

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Nachdem das Nachrichtenmagazin Bloomberg kürzlich über eine E-Paper-Watch des Unternehmens Sony berichtet hat, scheint das Wall Street Journal nun das Rätsel um die Optik und den Funktionsumfang des Gadgets gelüftet zu haben. Als eine Art Testlauf hat Sony seine E-Ink-Watch anscheinend schon als Crowdfunding-Projekt ins Rennen geschickt, um abschätzen zu können, wie viele Kunden auf solch ein Stück Technik anspringen würden.

Wie ein Sony-Sprecher dem WSJ gegenüber erklärte, steht das Unternehmen hinter der FES Watch, für die gerade eine Finanzierungskampagne läuft. Und Bloombergs Beschreibung eines E-Ink-Zeitmessers, der Inhalte auch auf seinem Armband anzeigt, trifft exakt auf diese Crowdfunding-Watch zu. Auch handelt es sich wie schon vermutet bei der FES Watch mehr um ein modisches Accessoire, als um eine Smartwatch – um genau zu sein, handelt es sich „nur“ um ein modisches Accessoire.

Die FES Watch kann nämlich nichts anderes, als die Optik von Ziffernblatt und Armband verändern. Diesbezüglich bietet sie allerdings 24 Designvariationen und schafft 2 Monate mit einer Akkuladung. Ansonsten bietet sie keine smarten Funktionen, die eine sogenannte Smartwatch ja erst ausmachen. Allerdings können sich Besitzer einer solch ausgefallenen E-Paper-Uhr zukünftig auch passende E-Paper-Fliegen umlegen, vielleicht irgendwann auch ihr Aussehen verändernde Krawatten. In einem Video demonstrieren die Entwickler hinter der FES Watch beispielsweise noch eine E-Paper-Brille und E-Paper-Schuhe.

In einem Video zeigen die Entwickler auch eine Brille und Schuhe, die sie mit E-Paper-Technologie kombiniert haben (ab ca. 1:16).

Dem WSJ zufolge ist die FES Watch nur eines der ersten Produkte eines von Sony ins Leben gerufenen Projektes mit dem Namen „Fashion Entertainments“. Die Beteiligten Forscher und Mitarbeiter haben es sich zur Aufgabe gemacht herauszufinden, wie sich Electronic-Paper-Technologie mit Fashion-Produkten kombinieren lässt. Wir sind gespannt, was nach Armbanduhr, Fliege und Brille noch so kommt …

Quelle: WSJ (via)

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