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Smartphone-Markt: Wenig Änderungen bis 2019

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Der Kuchen ist verteilt. Das zumindest ist das Ergebnis einer Studie von IDC-Analysten, die einen Blick in die Zukunft von Markt und Marktanteilen rund um Smartphones geworfen haben. Ende dieses Jahres soll demnach auf 79,4 Prozent aller Handys das Android-Betriebssystem laufen, iOS nimmt 16,4 Prozent ein und Windows Phone 3,2 Prozent.

Obwohl allein bei Windows Phone 2015 34,1 Prozent mehr Geräte als im Vorjahr über die Ladentheken gehen, ändert das an der Verteilung wohl auch in den nächsten Jahren nicht viel. In vier Jahren erwartet IDC 1,9 Milliarden Smartphone-Verkäufe (2015: 1,4 Milliarden), von denen 1,5 Milliarden mit Android laufen werden (78,9 Prozent, minus 0,5), 274,5 Millionen mit iOS (14,4 Prozent, minus 2,0) und 103,5 Millionen mit Windows (5,4 Prozent, plus 1,8).

Das aktuelle Wachstum bei iOS ist laut IDC übrigens auf die aktuelle Produktpolitik von Apple zurückzuführen: Das iPhone 6 Plus holt viele Umsteiger zurück, die für ein größeres Display zu Android gewechselt sind. Für das aktuell starke Wachstum des Gesamtmarktes (2014 wurden 27,6 Prozent mehr Smartphones abgesetzt als im Vorjahr) zeichnet sich hingegen vor allem der chinesische Markt verantwortlich – bei dem sich nun aber auch eine Sättigung abzeichnet. 2015 erwarten die Analysten noch ein Wachstum um 11,3 Prozent, 2019 sollen es „nur noch“ 5,1 Prozent sein.

Grundsätzlich klingen die Zahlen plausibel. Nur bei Windows bin ich mir noch nicht so sicher: Windows 10 könnte für starkes Wachstum sorgen – schließlich könnte das größte Manko des Microsoft-Ökosystems, die immer noch geringe App-Auswahl, durch den jüngsten Coup des Unternehmens aus der Welt geschafft werden. Bei BlackBerry OS 10 hat das trotz Android-Kompatibilität aber bislang nicht geklappt.

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