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Schuko-Steckdose mit USB-Ladeport? Genial, aber ...

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Die Welt um uns verändert sich schnell. Internet? Smartphone? Apps? Vor 20 Jahren undenkbar. Dennoch beziehen alle Geräte, die uns die schöne neue Zeit mitbringt, ihre Energie aus der guten, alten Schuko-Steckdose – und die gab es auch vor 20 Jahren schon. Stillstand bei den Basics?

Mitnichten! Busch-Jäger, einer der klassischen Hersteller von Elektrobedarf, hat die Schuko-Steckdose auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Zumindest fast, aber eins nach dem anderen. Oberhalb der runden Buchse für Computernetzteile, Staubsauger & Co. befindet sich ein USB-Anschluss, an das man Ladekabel für Smartphones und Tablets anschließen kann. Und ja, man kann gleichzeitig an beiden Buchsen Energie abzapfen.

Bild: Busch-Jäger Steckdose 2.0: Busch-Jäger hat eine USB-Ladebuchse integriert.

Die Sache ist so genial, dass ich am liebsten gleich die Steckdose neben meinem Bett austauschen würde. Und die neben meinem Schreibtisch, die im Büro und, und, und. Aber es gibt auch zwei Haken. Der erste ist der Preis. Während ein normaler Steckdoseneinsatz für die gemeine Standard-Schuko-Buchse gerade mal drei Euro kostet, verlangt Busch-Jäger für die USB-Version mehr als das zehnfache. Je nach Design und Ausführung werden mindestens 30 Euro fällig, aber auch auf Preise jenseits der 40 Euro zu kommen, ist kein Problem. Das hält mich zumindest schon mal davon ab, alle Steckdosen in meinem Umfeld auf den aktuellen Stand zu bringen.

Und der andere Punkt ist vielleicht doch ein Zeichen dafür, dass sich die Räder im Bereich der klassischen Elektro-Industrie ein Stück langsamer drehen. Denn die USB-Buchse liefert maximal 700 mAh – zu wenig für die Schnellladefunktionen aktueller Smartphones und Tablets. Schade. So brauche ich also auch in Zukunft eher die eine Schuko-Steckdose mehr – in die ich das USB-Ladegerät meines Smartphones stecken kann.

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