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Samsung: wirklich faltbare Handy-Displays ab 2015

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Aktuelle Smartphones mit "flexiblem" Display wie das Samsung Galaxy Round oder das LG G Flex geben bislang nur einen recht lahmen Vorgeschmack darauf, wo die Reise hingeht. Zwar besitzen beide Handys gebogene Displays, für richtige Origami-Spielchen taugen sie aber nicht – beziehungsweise nur genau ein einziges Mal.

Wie das folgende Video von TheVerge zeigt, lässt sich das LG G Flex zumindest ein kleines bisschen verbiegen. Ob das LG-Smartphone das Kunststückchen aber auch regelmäßig mitmacht, ist noch nicht überliefert. Zu vergleichbaren Experimenten mit dem Galaxy Round konnten wir bislang nichts im Internet finden. Es ist jedoch auch nicht bekannt, was im Samsung-Handy genau für ein Display steckt. Der auf einem flexiblen Plastiksubstrat aufgebrachte POLED-Bildschirm des G Flex zumindest ist ja prinzipbedingt ein wenig biegbar.

Zumindest ein klein wenig Flexibilität lässt sich dem LG G Flex nicht absprechen.

Ernüchternd? Nicht ganz: Die Zukunft, wie sie uns in diversen Videos schon öfters unter die Nase gerieben wurde, liegt in gar nicht so weiter Ferne – zumindest nicht, wenn es nach Samsung geht. Auf dem hauseigenen Analyst Day haben die Südkoreaner angekündigt, dass Origami-Displays ab Ende 2015 endlich Realität sein sollen.

Bild: sammyhub

Nach bislang gekrümmten (curved) Bildschirmen sollen dieser Roadmap nach ab Mitte 2014 gebogene (bended) Displays zum Einsatz kommen. Was der Unterschied ist? Wir können nur raten: Möglicherweise meint Samsung mit "curved" den Formfaktor des Galaxy Round, während "bended" eher in Richtung LG G Flex abzielt. SammyHub dagegen setzt "bended" mit "bendable" gleich, also nicht nur gebogen, sondern auch biegsam. Ab Ende 2015 sollen dann endlich faltbare (foldable) Displays mobile Geräte um neue Anwendungsmöglichkeiten bereichern. Geklappt wird laut Samsung also in ungefähr zwei Jahren – und das ist es ja, auf was wir alle warten, oder?

Es stellt sich dann allerdings noch die Frage, wann die ersten faltbaren Smartphones auch wirklich auf dem Markt erscheinen. Denn zu einem Origami-Handy braucht es mehr als nur ein flexibles Display – es fehlen noch andere Komponenten, beispielsweise biegsame Akkus, Gehäuse, Mainboards und so weiter. Zumindest flexible Batterien sind sowohl bei Samsung als auch bei LG schon in Arbeit.

So könnte sie aussehen, die schöne neue (faltbare) Welt.

Quelle: Allaboutsamsung.de

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