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Samsung-Pressekonferenz: Wir haben keine Fans gekauft!

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Medienberichten aus Shanghai zufolge hat Samsung die Hälfte der knapp 1000 Besucher einer Pressekonferenz dafür bezahlt, dass sie an dem Event teilnahmen. Das Unternehmen hat auf der entsprechenden Veranstaltung das Samsung Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge präsentiert. Bei den gekauften Fans soll es sich hauptsächlich um Personen unter 30 gehandelt haben, die nach Studenten aussahen. Demzufolge wollte Samsung wohl den Altersdurchschnitt drücken – vorausgesetzt, die Anschuldigungen stimmen.

Viel verdient haben die Fake-Fans, die sich der Presse gegenüber als Samsung-Fanboys ausgeben sollten, den aktuellen Berichten zufolge nicht: Maximal 8,14 US-Dollar sollen drin gewesen sein. Rekrutiert wurden sie angeblich per Anwerbung innerhalb WeChat – einer chinesischen Messaging-App, wo sie Namen, Telefonnummer und ein Bild von sich hinterlassen mussten, um dann kontaktiert werden zu können.

Samsung hat sich kurz, nachdem diese Anschuldigungen die Runde machten, zu Wort gemeldet. Das Unternehmen hat die Vorwürfe geprüft und weist sie als „grundlos und falsch“ zurück. Alle 1100 an der Veranstaltung teilgenommenen Personen seien auf normalem Wege eingeladen worden und hätten das Event aus freien Stücken und ohne finanziellen Anreiz besucht.

Quelle: Wantchinatimes (via)

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