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Samsung Pay verspricht höchste Kompatibilität

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Neben den zwei Flaggschiff-Smartphones Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge hat Samsung gestern Abend auch den eigenen Bezahldienst Samsung Pay vorgestellt. Das Besondere an Samsung Pay und den beiden neuen Flaggschiffen ist, dass sie nicht nur auf einen Standard setzten. Das soll eine höhere Kompatibilität als mit Konkurrenzprodukten versprechen.

An ganzen 30 Millionen Terminals weltweit soll man laut dem südkoreanischen Unternehmen mit Samsung Pay zahlen können. Es gibt Kooperationen mit verschiedenen Kreditkartenorganisationen, wie Master Card und Visa. Wie genau die Karteninformationen auf das Gerät kommen, verrät Samsung noch nicht – es soll lediglich ein leichter und schneller Prozess sein. Das Bezahlen funktioniert entweder über NFC (wie man es von anderen Smartphones kennt), oder über MST. Letztere Technik kommt vom Unternehmen Loop, das Samsung vor kurzem gekauft hat. Die Technik erzeugt dann ein Signal, das auch von handelsüblichen Magnetkarten-Terminals erfasst werden kann. Das macht das Bezahlen mit dem Smartphone praktisch überall möglich.

Was die Sicherheit angeht verspricht Samsung, dass keine persönlichen Daten auf dem Gerät gespeichert werden. Zur Verifikation wird für den Bezahlprozess zudem der Fingerabdruck des Nutzers benötigt. Samsung Pay soll erstmals im Sommer in Südkorea und den USA verfügbar sein. Anschließend sollen weitere Märkte folgen, dazu gehören dann unter anderem Europa und China.

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