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Rote Zahlen: HTC geht wieder auf Talfahrt

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Eigentlich sah es ja so aus, als käme HTC so langsam aus seiner schon längere Zeit anhaltenden Krise heraus. Dreimal in Folge konnte das Unternehmen Gewinne verbuchen – nun schreiben die Taiwanesen jedoch wieder rote Zahlen. Schuld soll vor allem das aktuelle Topmodell One M9 sein.

Den am Montag veröffentlichten vorläufigen Zahlen zufolge brach der Umsatz des Unternehmens gehörig ein: von 65 Milliarden Taiwan-Dollar (NTD) im Vorjahresquartal auf 33 Milliarden NTD (967 Millionen Euro) in Q2 2015. Im zweiten Quartal 2014 konnte der Konzern noch 2,26 Milliarden NTD Gewinn verbuchen, nun rechnet HTC mit Verlusten in Höhe von 8 Milliarden NTD – das sind umgerechnet ungefähr 235 Millionen Euro.

Auch wenn es diesbezüglich noch keine offiziellen Zahlen gibt: die Vermutung, dass sich das aktuelle Topmodell M9 nicht besonders gut verkauft – und so seinen nicht unwesentlichen Teil zu den Verlusten beiträgt – scheint nicht von der Hand zu weisen. Anderen Handy-Herstellern geht es aktuell angeblich auch nicht besser, allerdings kann Samsung beispielsweise mit dem aktuellen Gewinnrückgang wohl noch ganz gut leben. Immerhin betrug der operative Gewinn dem Unternehmen zufolge trotzdem ungefähr 5,5 Milliarden Euro.

Neben einer eventuellen Veröffentlichung des „besseren One M9“ – dem bislang nur in China erhältlichen One M9+ – in weiteren Regionen könnte HTC noch ein weiteres Eisen im Feuer haben, um wieder zu Potte zu kommen. Aktuelle Gerüchte sprechen von einem Handy mit QHD-Display, dessen Ränder leicht um die langen Kanten gewölbt sind, ähnlich wie bei Samsungs edge-Geräten. Überhaupt soll das HTC Aero vor allem durch sein bahnbrechendes Design glänzen – und weniger durch modernste High-End-Technik.

HTC – HTC RELEASES UNAUDITED RESULTS FOR 2Q 2015
heise onlineHTC schreibt nach Umsatzeinbruch wieder rote Zahlen

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