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Preisrutsch bei Streaming-Diensten: Flatrate ab 5 Euro?

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Das ansonsten als so innovativ gefeierte Unternehmen Apple – egal ob das stimmt oder nicht – hat zumindest einen Trend verschlafen: Musik-Streaming zum Flatrate-Preis. Noch lange vor den Smartphones, zu iPod-Zeiten, wurde das damals bahnbrechende 99-Cent-Modell eingeführt: Jeder Song zum gleichen Preis, zunächst mit, später ohne DRM-Kopierschutz.

So erfolgreich diese Art des Online-Musikverkaufs auch war, so altbacken wirkt sie heute. Längst hat sich die Musik-Flatrate zur interessanten Alternative entwickelt: Für knapp 10 Euro im Monat gibt's bei diversen Anbietern so viel Sound, wie man nur hören kann. Teils sogar zum Download, aber eben wieder DRM-geschützt: Die Musik lässt sich nur abspielen, solange das bezahlte Abo läuft.

Nun könnte die magische 10-Euro-Schallmauer ins Wackeln geraten. Erst gestern hat Spotify ein neues Familien-Angebot angekündigt: Nur noch ein Familienmitglied muss dabei künftig den vollen Preis bezahlen, bis zu vier weitere bekommen ihren Spotify-Premium-Account für 5 Euro.

Der inzwischen von Apple übernommene Streaming-Anbieter Beats Music könnte derweil in den USA einen neuen Preisrutsch auslösen. Aktuellen Gerüchten zufolge will Apple den Preis für's Monatsabo auf 5 US-Dollar halbieren – entsprechende Verhandlungen mit der Musikindustrie sollen bereits laufen. Zwar bietet Beats Music seine Dienste bislang nicht in Deutschland an, doch eine so aggressiver Preispolitik dürfte sich auch hierzulande kurzfristig auswirken. Und Apple dabei helfen, verlorenen Boden wieder gut zu machen.

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