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Oracle-CEO: „Ohne Jobs ist Apple verloren“

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In einem Fernsehen-Interview von CBS This Morning wurde Oracle-CEO Larry Ellison gefragt, wie er die aktuelle Situation von Apple einschätze. Ellison war ein sehr enger Freund von Steve Jobs. 1996 plante er sogar eine feindliche Übernahme (Hostile takeover) von Apple, um Steve Jobs seinen alten Platz als CEO zu verschaffen, nachdem dieser 1985 die Firma verlassen musste. Soweit kam es aber nicht, denn 1997 wurde Steve Jobs zum iCEO (interimistischer Vorstand) bestellt.

Apples schlimmsten Tage stehen noch bevor, meint Ellison. Kurz bevor Steve Jobs verstarb, sagte er ganz andere Worte: „Apple hat seine innovativsten Tage noch vor sich.“ Experten gehen davon aus, dass Jobs einen Fünfjahresplan hinterlassen hat. Ob das der Fall ist, wissen nur Mitarbeiter des Top-Managements. Und wenn auch: Reicht sein Gespür, das zugegebenermaßen fast immer richtig war, auch für die schnell lebende Zeit, in der wir heute leben?

Auf die Frage des Interviewers, wie es Apple ohne Steve Jobs gehen wird, sagte er:

„Wir kennen die Situation bereits. Dieses Experiment wurde schon einmal gemacht: Wir haben Apple mit Steve Jobs gesehen.“ [Ellisons Hand oben]

„Und wir haben Apple ohne Steve Jobs gesehen.“ [Ellisons Hand unten]

„Wir haben Apple wieder mit Steve Jobs gesehen.“ [Ellisons Hand oben]

„Und jetzt werden wir Apple ohne Steve Jobs sehen.“ [Ellisons Hand bewegt sich absteigend]

In den vergangenen Tagen berichtete der US-amerikanische Nachrichtensender FOXBusiness, dass sich Apples Aufsichtsrat Sorgen um fehlende Innovationen macht. Steve Jobs schöpfte den iPod, das iPhone und iPad. Von Tim Cook, CEO Apple, erwarte man ebenfalls solche Revolutionen. Und das schnell.

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