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Nvidia Shield kommt im Juni – aber nicht nach Deutschland

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Die US-Medien berichten die freudige Botschaft seit gestern Abend unserer Zeit: Nvidias Spiele-Konsole, ääh, sorry, Nvidias Gaming-Device, ist vorbestellbar! 349 Dollar kostet das auf Android basierende Gerät, was ein bisschen wie ein Xbox-Controller mit integriertem Display aussieht und das Zocken von Android-Spielen und PC-Spielen per WLAN-Stream ermöglicht.

Geil, war mein erster Gedanke. Ich weiß zwar noch nicht genau, wofür ich Shield überhaupt brauche und ob ich es als Fan von Strategiespielen wirklich nutzen würde, aber ich will es haben. Die Specs lassen das Geek-Herz in mir erfreut hüpfen, es gibt Android Jelly Bean, einen Tegra-4-Prozessor mit 2 GByte RAM, 16 GByte Speicher, einen Mini-HDMI-Ausgang und so weiter – das klingt lecker. Okay, das 5 Zoll große LCD mit 720p-Auflösung wirkt im Vergleich zu HTC One oder Samsung Galaxy S4 nicht mehr so wirklich geil, aber gut. Zwei Android-Games sind auch schon vorinstalliert. Welche das sind? Keine Ahnung. Ist auch nicht so wichtig, ich werde schon einen Einsatzzweck für Shield finden.

Oder auch nicht. Intuitiv habe ich zum Telefon gegriffen und mich bei Nvidia in Deutschland erkundigt, wann ich Shield denn hierzulande bekommen kann. Die ernüchternde Antwort: Keine Ahnung. Derzeit nicht. Pläne, Daten, Preise gibt es ebenso wenig wie eine Information über Testgeräte.

Und nun? Muss ich mich entscheiden. Soll ich Shield aus den USA importieren? Der Dollar-Kurs steht nicht schlecht, aber Porto, Mehrwertsteuer und Zoll lassen den Traum schnell platzen. Unter 400 Euro wird das garantiert nichts – und das ist mir definitiv zu teuer für ein Gerät, bei dem ich noch nicht einmal genau weiß, was ich damit machen soll. Und wo liegt Eure preisliche Schmerzgrenze?

Beim Überbrücken der Wartezeit hilft vielleicht unser kurzes Hands-on-Video, das wir bei der Vorstellung auf der CES gedreht haben.

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