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Nvidia Shield: Verkaufsstart geplatzt, Lieferungen verzögert

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Oh je – war's das etwa schon wieder mit den Android-Konsolen? Nvidia hat jedenfalls große Probleme beim Verkaufsstart seines Shield, schreiben unsere Kollegen von heise online. Heute sollte der Verkauf losgehen, doch das Unternehmen hat kurzfristig die Notbremse gezogen.

Wie Nvidia in einem Blog-Eintrag schreibt, hat man bei einem finalen Qualitätstest ein "mechanisches Problem" gefunden. Näher wird dieses Problem zwar nicht spezifiziert, aber wir würden mal frech auf das Scharnier tippen, das das Display mit dem Rest der Hardware verbindet. Die mechanische Komponente kommt von einem Zulieferer, schreibt Nvidia, und man arbeite "rund um die Uhr" an der Lösung des Problems. Einen neuen Termin gibt es derzeit nicht, allerdings soll die Auslieferung im Juli starten.

Mit der kurzfristigen Ankündigung der Verzögerung hat Nvidia die Shield-Erstbesteller verärgert, wie unter anderem die Kommentare unter dem Blog-Beitrag zeigen: "Ihr habt letzte Woche angekündigt, dass Ihr Shield ausliefert. Das Testen sollte inzwischen beendet sein. Sollten die Geräte nicht schon längst unterwegs sein?", heißt es in einem Kommentar. Noch dazu wurden, so die Aussage anderer Kommentatoren, wohl schon einige Kreditkarten belastet.

Erst vor kurzem hatte Nvidia die Preise von Shield noch erheblich gesenkt: Statt 349 Dollar soll die Konsole nur noch 299 Dollar kosten. Man wolle das Gerät in die Hände möglichst vieler Gamer bringen, hieß es damals.

Passend dazu lautet das Thema unseres aktuellen TechDuells: Werden Android-Konsolen Xbox One und PlayStation 4 gefährlich?

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