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NewsDrop: Sony Smartband 2, Lycos-Wearables, Apple Watch

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Bei den Smartphones und Tablets ist in den vergangenen Tagen nicht viel passiert, bei den Wearables dafür um so mehr. Von Sony ist das SmartBand 2 aufgetaucht, Apple bringt die Watch in seine Stores und macht Pebble gleichzeitig das Leben schwer, und ein ganz alter Bekannter taucht auf einmal an unerwarteter Stelle wieder auf.

Und sonst? Geht es ums Texten am Steuer und Strafen der etwas anderen Art, um Helfer bei der Parkplatzsuche, und um eckige Hunde.

Details zu diesen und weiteren Themen gibt es in Folge 44 vom NewsDrop. Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Video und ein schönes Wochenende!

NewsDrop 44: Sony SmartBand 2, Watch im Apple Store, Wearables von Lycos und mehr

Wer ein Detail noch einmal nachlesen möchte, findet hier die Transkription:

Sonys Fitness-Tracker SmartBand bekommt einen Nachfolger. Vom japanischen Hersteller war jedenfalls kurzzeitig die gleichnamige App SmartBand 2 im Google Play Store zu bewundern. Mit an Bord ist neben einem Schrittzähler und einem Schlaftracker nun offenbar auch ein Herzfrequenz-Sensor und ein Schlafphasen-Wecker. Mehr technische Details sowie Infos zu Preisen und Verfügbarkeit dürfte es zeitnah geben.

Kennt Ihr noch Lycos – die mit dem Hund im Logo? Ja, die gibt’s noch. Zumindest die Marke, und die gehört inzwischen zu der indischen Firma Ybrant Digital, die selbst im vergangenen Jahrtausend als digitaler Grußkartenanbieter angefangen hat.

Wie dem auch sei: Von Lycos gibt’s bald Wearables, nämlich einen Fitness-Tracker mitsamt Puls-Sensor namens „The Band“ und einen Smart-Ring namens „The Ring“. Abgesehen von den Preisen von 125 beziehungsweise 60 Dollar und einem Start am 8. Juni gibt es kaum Informationen. Ein Teil des Erlöses soll jedoch in das Non-Profit-Projekt Lycos Life fließen, das Menschen mit Hilfe kostenloser Sensoren eine Analyse der Luft- und Wasserqualität ermöglichen soll.

Neue Hardware gab es dann auch noch von Microsoft: Der Konzern aus Redmond hat mit dem Nokia 105 ein Handy vorgestellt, das sich mit Anschaffungskosten von 20 Dollar primär mal an Entwicklungsländer richtet. Für’s Geld gibt’s dann ein 1,45 Zoll großes Farbdisplay und einen Akku, der im Standby 35 Tage lang durchhalten soll.

Enttäuschend für Microsoft dürfte dagegen die Aussage von Motorola-Vertriebschef Colin Giles. Demnach gibt es bei dem Hersteller aktuell keinerlei Pläne, ein anderes Betriebssystem als Android zum Einsatz zu bringen. Und damit dürften wir dann auch zumindest in naher Zukunft kein Motorola-Smartphone mit Windows 10 for Mobile sehen. Motorolas chinesischer Mutterkonzern Lenovo hingegen dürfte da experimentierfreudiger sein.

Zu sehen gab es das Predator 8 bereits Ende April auf der Next@Acer-Konferenz in New York. Auf der Computex hat der taiwanische Hersteller ein neues Detail zu dem Gaming-Tablet verraten: Unter der androidalen Haube wird bereits Intels neuer Atom-X7-Prozessor sein Werk verrichten. Informationen zu Preis und Verfügbarkeit gibt es leider noch nicht, ein paar weitere Eindrücke von dem Gerät bekommt Ihr in unserem Eyes-On-Video hier drüben.

Die Watch kommt in die Apple Stores. Am dem Freitag, den 26. Juni beginnt nicht nur der Verkauf der Smartwatch in sieben weiteren Ländern – die Uhr wird ab diesem Datum in einigen Ausführungen auch in den Apple Stores erhältlich sein. Vermutlich hält sich Apple hier an die Modelle, die bislang am erfolgreichsten abgesetzt wurden.

Und offenbar hat Apple Konkurrenz nicht besonders gern: Die iOS-App für die Pebble-Time-Smartwatch hängt derzeit nämlich in der Qualitätskontrolle für den App Store fest. Und damit können iPhone-Besitzer ihre Pebble Time derzeit primär mal als Briefbeschwerer nutzen. Ein Antrag auf eine „beschleunigte Prüfung“ sei von Apple abgewiesen worden.

Während die einen Apps allen Flehens zum Trotz also nicht aufs iPhone kommen, schaffen es die anderen viel zu einfach: Derzeit machen Berichte die Runde, denen zufolge iOS-Nutzer bei Besuchen bestimmter Erotik-Webseiten unsignierte Apps angeboten bekommen. Wer darauf reinfällt und playMovie oder EroEroMovie installiert, fängt sich unter Umständen ein kostenpflichtiges Abo ein.

Außerdem sollen Autos künftig mit Ihren Sensoren nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch die Parkplatzsituation erfassen und diese an einen Server melden. Der dazugehörige Dienst namens INRIX soll demnächst in Seattle, Vancouver, Amsterdam, San Francisco, Kopenhagen sowie Köln starten und bis Jahresende in 23 Städten zur Verfügung stehen. Als Partner hat dabei BMW am Start, weitere Hersteller sollen folgen.

Kampagnen gegen das Texten am Steuer gibt es immer wieder. Bei einer Amerikanerin hat das nichts geholfen – und unterm Strich einen Fahrradfahrer das Leben gekostet. Ein Richter verurteilte die 23-jährige nun nicht nur zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe und zwei Jahren Bewährung, sondern verpasste Ihr auch ein zweijähriges Handy-Verbot, sowohl was Besitz als auch Nutzung angeht. Was sagt Ihr: Ist das möglicherweise sogar abschreckender als Knast oder Bewährung?

Und dann gibt es noch einen abgedrehten Frisuren-Trend aus Japan. Dort sind dieses Mal Hunde betroffen, die eckig geschoren werden. Wer immer sich das ausgedacht hat, dürfte zu viel MineCraft gespielt haben. Lustig siehts aber trotzdem irgendwie aus.

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