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NewsDrop 41: Sony Xperia Z3+, Cortana für Android & iOS

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Die beiden großen Entwicklerkonferenzen Google I/O und Apple WWDC werfen ihre Schatten voraus – entsprechend gibt es diese Woche diverse Gerüchte rund um Android M und iOS 9. Außerdem „glänzen“ die beiden Mobil-Betriebssysteme mit peinlichen Bugs.

Und sonst? Sony hat das Xperia Z4 unter dem Namen Z3+ für den internationalen Markt vorgestellt, ein Kanadier hat den Weltrekord im Hoverboarden gebrochen und in Kalifornien wird über ein merkwürdiges Porno-Gesetz diskutiert.

Mehr Details zu diesen und weiteren Themen findet Ihr in Folge 41 vom NewsDrop. Viel Spaß mit dem Video!

NewsDrop 41: Sony Xperia Z3+, iOS 9, Android M, Cortana für Android, Porno-Gesetz und mehr

Wenn Ihr ein Detail aus dem Video noch einmal in Ruhe nachlesen wollt, findet Ihr hier die Transkription:

Sony hat bereits vor gut einem Monat mit dem Xperia Z4 sein neues Flaggschiff angekündigt – allerdings nur für den asiatischen Markt. Nun gab es die Präsentation auch für den Weltmarkt. Und angesichts der vergleichsweise geringen Neuerungen hält der Hersteller beim Namen den Ball flach: Hierzulande wird das Smartphone Xperia Z3+ heißen.

Die größte Neuerung dürfte wohl den Prozessor betreffen: Unter der Haube steckt nun ein Snapdragon 810. Ansonsten gibt es nach wie vor ein 5,2 Zoll großes Full-HD-Display, ein IP65- und IP68-zertifiziertes Gehäuse und eine 20,7-Megapixel-Kamera, die nun nicht mehr nur eine „überlegene Automatik“, sondern sogar eine „überlegenere Automatik“ hat. Wow.

Und dann hat noch das dem Vorgänger sehr ähnliche Gehäuse von 7,3 auf 6,9 Millimeter und von 152 auf 144 Gramm abgespeckt, der interne Speicher sich dafür auf 32 GByte verdoppelt, und die Frontkamera löst nun 5 Megapixel auf. Als Betriebssystem kommt Android 5.0 zum Einsatz. Das Smartphone soll ab Juli bei O2 und Base erhältlich sein, die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 699 Euro.

OnePlus wird am 1. Juni womöglich den Nachfolger des selbsternannten Flaggschiff-Killers One vorstellen. Zumindest hat der chinesische Hersteller auf Twitter ein kryptisches Bild gepostet und dazu angekündigt, die Hintergründe dazu werde man kommenden Montag erfahren. Gerüchten zufolge könnte es sich bei dem neuen Modell aber eher um ein Hardware-Upgrade als um ein völlig neues Gerät handeln.

Außerdem sind auf der australischen Seite Ausdroid.net noch Pressebilder aufgetaucht, die angeblich das Asus ZenPad 8 zeigen. Das 8-Zoll-Tablet könnte mit 4:3-Seitenverhältnis und 2048 x 1536 Pixeln Auflösung dem Retina-iPad-Mini Konkurrenz machen und dürfte auf der Computex nächste Woche das Licht der Welt erblicken. Unter der Haube steckt angeblich eine Intel-CPU.

Zahlreiche Gerüchte gibt es dann auch noch zu Google. Kein Wunder, startet morgen doch die Entwicklerkonferenz Google I/O. Einem Bericht von AndroidPolice zufolge soll es in diesem Jahr noch zwei neue Nexus-Geräte geben – allerdings kein Tablet, sondern ein 5,7-Zoll-Phablet von Huawei namens Bullhead und ein 5,2-Zoll-Smartphone von LG mit dem Codenamen Angler.

Außerdem meldet AndroidPolice, dass Google für seine Nexus-Geräte künftig eine Update-Garantie für zwei Jahre gewähren werde. Hiroshi Lockheimer, VP of Engineering für Android, sagte außerdem in einem Interview mit Fast Company, dass Google künftig jedes Jahr ein neues großes Release für Android bringen werde. Dieses Jahr also Android M, 2016 dann N, dann O und so weiter.

Was Android M an Neuerungen bringen wird, dazu gibt es natürlich auch schon Gerüchte. Angeblich gehören dazu unter anderem Verbesserungen bei Akkulaufzeit und Performance. Android M soll bereits ab August erhältlich sein, eine Developer-Preview könnte es bereits früher geben. Alle Details erfahrt Ihr morgen ab 17.30 Uhr in unserem Live-Blog zur Google-I/O-Keynote.

Von Google zum großen Rivalen Apple und deren Software-Updates. Wie 9to5Mac berichtet, wird Apple künftig seine iOS-Versionen verstärkt für ältere Geräte optimieren – und bereits bei iOS 9 damit anfangen. So sollen nun selbst A5-basierte iDevices wie etwa das erste iPad mini oder das iPhone 4S wieder flotter laufen – im Gegenzug müssen die Nutzer von alter Hardware allerdings mit Einschränkungen beim Funktionsumfang leben.

Und wo wir schon bei Apple sind: Die Messages-App auf dem iPhone lässt sich durch den Empfang einer Nachricht mit einer bestimmte Zeichenfolge lahmlegen – bis dessen Absender die blockierte Anwendung mit einer weiteren SMS erlöst. Autsch.

Einen Autsch-Bug gibt’s auch bei Android. Wie zwei Forscher der Cambridge University in einer Studie herausgefunden haben, reicht es nicht aus, Android-Smartphones zurückzusetzen, um die Daten zuverlässig zu löschen. Es war den beiden möglich, Chat-Logs, Fotos und sogar Passwörter wiederherzustellen.

Verantwortlich dafür ist ein Verhalten des Flash-Speichers: Dieser erlaubt nämlich nur eine begrenzte Anzahl von Schreibprozessen. Um hier Lebenszeit zu sparen, wird beim Löschen der Speicher eben nicht komplett mit Nullen überschrieben. Der Fix für das Problem ist einfach: Vor dem Wipen des Geräts muss man nur die Verschlüsselung aktivieren, die bei Android ab Version 3.0 implementiert ist.

Ansonsten ist seit dieser Woche noch Twitters Live-Streaming-App Periscope für Android erhältlich, und Microsoft hat mit Gerüchten aufgeräumt und offiziell bestätigt, dass es Cortana ab Juni auch für Android und später in diesem Jahr dann auch für iOS geben werde, wenn auch mit Einschränkungen.

Ob das ausreicht, das Gefüge im Mobilfunkmarkt durcheinanderzubringen? Nein, sagt IDC. Den Marktforschern zufolge sollen sich bis 2019 die Kräfte-Verhältnisse zwischen Android, iOS und Windows Phone beziehungsweise Windows 10 for Mobile um lediglich maximal zwei Prozentpunkte verschieben.

Mehr tut sich bis dahin hoffentlich bei den Providern in Deutschland. Wie eine Studie zeigt, steht Deutschland im EU-Vergleich nämlich ziemlich Kacke da, was das Datenvolumen pro Geld angeht. Für einen 35 Euro teuren Vertrag bekommt man hierzulande durchschnittlich gerade einmal ein mageres Gigabyte. Im EU-Schnitt sind es fünf, in Finnland durchschnittlich fette 50 GByte. Aaaaalter, was fürn Mist.

Schwachsinn gibt’s dann auch noch aus Übersee: In Kalifornien wird derzeit ein Gesetzentwurf diskutiert, demzufolge Porno-Darsteller unter anderem in entsprechenden Szenen zum Tragen von Schutzbrillen verpflichtet sein sollen, damit hier künftig bei den Produktionen nichts mehr ins Auge geht. Äh, ja.

Außerdem hat noch ein Kanadier den Guiness-Weltrekord für den weitesten Hoverboard-Flug aller Zeiten gebrochen: Catalin Alexandre Duru flog mit seinem Gefährt 275 Meter weit. Bis zum Hoverboard à la Marty McFly ist es allerdings noch ein ganzes Stück hin.

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