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NewsDrop 38: EU-Roaming, Galaxy S6 Active, Oppo R7

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Diese Woche haben sich die Politiker und Provider nicht gerade beliebt gemacht – einerseits kippt die sehnsüchtig erwartete EU-Roaming-Regelung, andererseits ist womöglich die Netzneutralität mal wieder in Gefahr.

Und sonst? Sonst gibt es Details zu neuen Oppo-Smartphones, zu einer runden Samsung-Smartwatch und zum Galaxy S6 Active, zum selbstfahrenden Auto von Google und einen spektakulären Teaser zu einer neuen Generation von Vergnügungspark. Aber seht selbst – ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Video und ein erholsames Wochenende!

NewsDrop 38: VR-Vergnügungspark, EU-Roaming, Galaxy S6 Active, Oppo R7, SmartHome und mehr

Falls Ihr ein Detail aus dem Video noch einmal nachlesen möchtet, findet Ihr im Folgenden noch einmal die vollständige Transkription von Folge 38 vom NewsDrop:

Im vergangenen Jahr machte die tolle Nachricht die Runde, ab Sommer 2015 werde es in der EU keine Roaming-Gebühren mehr geben. Tjaha, außer Spesen nichts gewesen – nix gibts. Stattdessen soll es nun ab dem 1. Januar 2016 ein Jahreskontingent geben, das man im EU-Ausland zu seinen Standardkonditionen nutzen kann.

Das wären dann großzügige 50 Minuten Telefonieren, 50 SMS und 100 MByte Datenvolumen. Wie gesagt, pro Jahr. Und dann kostet jedes weitere traurige Megabyte beispielsweise stolze 20 Cent. Nicht, dass ich Euch davon abhalten wollte: Aber einmal auf die Desktop-Startseite von TechStage.de surfen kostet dann 40 Cent – und eine Stunde 1080p-YouTube-Videoglotzen mal eben 500 Öcken. Danke, Politik. Das habt Ihr gut gemacht – Ihr und womöglich irgendwelche Provider-Lobbyisten.

Und wo wir schon bei den Providern sind: Wie die Financial Times berichtet, planen mehrere Mobilfunkprovider den Einsatz einer Technologie, die die von Google & Co. geschaltete Werbung in den eigenen Mobilfunknetzen blockiert. Damit wollen die Provider den Internetriesen möglicherweise doch dazu bringen, sich mal wieder an den Verhandlungstisch zu setzen – und etwas von dem gigantischen Werbe-Kuchen abzugeben.

Auf einem anderen Blatt steht, dass das natürlich ein Schlag gegen die Netzneutralität wäre, derzufolge ja alle Datenpakete im Internet gleich behandelt werden sollen. Google selbst sieht das offenbar zunächst gelassen: Schließlich verkaufen die Provider ja Mobilfunk-Datenpakete, die die Nutzer für den Traffic brauchen, den Apps generieren, die wiederum werbefinanziert sind. Beißt sich die Schlange hier also in den eigenen Schwanz?

Als voreilige Rache an der Menschheit könnte man es da schon sehen, dass Google plant, gemeinsam mit Nestlé in Großbritannien 600.000 KitKat-Riegel unter dem Branding „YouTube Break“ in den Handel zu bringen. Der offizielle Anlass: YouTube feiert seinen 10. Geburtstag, KitKat seinen 80..

Und wo wir schon bei Google sind: Mit dem General Mobile 4G kommt das erste Android-One-Smartphone nach Europa, genauer in die Türkei. Für umgerechnet 234 Euro gibt es hier dann unter anderem ein 5-Zoll-720p-Display mit Gorilla-Glass-4-Schutz, einen Snapdragon 410, 2 GByte RAM, 16 GByte ROM und eine 13-Megapixel-Kamera mit Dual-LED-Blitz.

Außerdem hat Google bekannt gegeben, dass ab diesem Sommer die niedlichen kleinen selbstfahrenden Autos auf den sonnigen Straßen Kaliforniens unterwegs sein werden. Passend dazu gab’s diese Woche eine Statistik: Demnach war Googles Flotte selbstfahrender Autos bislang in elf allesamt kleinere Unfälle verwickelt – aber dabei niemals der Unfallverursacher.

Von Google zu Microsoft: Der Konzern aus Redmond hat diese Woche Hyperlapse vorgestellt. Also, sein eigenes Hyperlapse, nicht das von Instagram, das es ja schon für iOS gibt. Sondern Microsoft Hyperlapse für Windows natürlich – und für Android, das aber das gleiche macht, wie das Instagram-Hyperlapse: nämlich superstabilisierte Zeitraffer-Videos generieren. Daneben gibt es noch Hyperlapse Pro für den Desktop mit weiteren Optionen.

Weiter geht’s mit Apple, und wir starten mit Gerüchten: Dem Analysten Ming-Chi Kuo zufolge wird es das nächste iPhone wieder in zwei Größen geben – als iPhone 6s und iPhone 6s Plus, nicht aber als iPhone 6c mit 4 Zoll. Unter der Haube soll es außerdem eine A9-CPU, 2 GByte RAM sowie eine 12-Megapixel-Kamera und einen Force-Touch-Touchscreen geben. Und: passend zur Apple Watch Roségold als vierte Farbe.

Apropos Apple Watch: Diese ist supereinfach zu stehlen, weil einem Bericht von 9to5Mac zufolge pupseinfach zurückzusetzen. Und zwar ohne Passcode. Dabei handelt es sich nicht etwa um einen Bug, sondern um eine offizielle Anleitung seitens Apple. Autsch.

Und dann gab es da noch Gerüchte, Apples Smart-Home-Gadgets aus dem HomeKit-Universum werden sich verzögern – und Apple hat das ganz schnell dementiert: Nächsten Monat werden die ersten HomeKit-Produkte auf den Markt kommen. Und dann können wir also mit dem iPhone das Licht einschalten – und so. Die Gerüchte zu den Verzögerungen sollen sich demnach nur auf vereinzelte Produkte ein paar weniger versprengter Hersteller bezogen haben. Alles gut, liebe Apple-Fans.

Außerdem soll im nächsten Monat 9to5Mac zufolge auch Apples Spotify-Napster-Simfy-Deezer-Konkurrent namens Apple Music starten. Und: Aufgemerkt, es soll auch einen Android-Client geben. Pow. Erst öffnet sich Microsoft, und jetzt vielleicht sogar Apple. Ist hier jetzt Woodstock ausgebrochen, mit freier Liebe und so?

Noch einmal zurück zu dem Smart-Home-Gerümpel: Samsung hat hier nämlich ebenfalls etwas in Petto, das auf den Namen Artik hört. Dabei handelt es sich um eine Hardware-Plattform, auf dessen Basis Entwickler ihre eigenen Internet-of-Things-Gadgets designen können. Fürs erste gibt es die Plattform in drei Varianten: Artic 1, 5 und 10.

Artic 1 ist gerade einmal 1,2 mal 1,2 Zentimeter groß, soll mit einer Knopfzelle mehrere Wochen lang laufen und gerade einmal 10 Dollar kosten. An Bord sind unter anderem Bluetooth LE, Beschleunigungs- und 9-Achsen-Bewegungssensor, Gyroskop und Magnetfeldsensor – das schreit nach Wearables. Artic 5 und 10 sind dann schon eher kleine Computer – letzterer hat einen Octa-Core-Prozessor, unterstützt 1080p-Videowiedergabe und soll 100 Dollar kosten.

Und apropos Samsung versus Apple: Die Koreaner haben diese Woche ein SDK für eine neue Tizen-Smartwatch mit rundem Display veröffentlicht. Und: Die Computeruhr soll bei der Bedienung stark auf eine Lünette rund ums Display setzen, das übrigens einen Durchmesser von 1,18 Zoll hat und 360 × 360 Pixel auflöst.

Und wo wir schon in der Neuheiten-Ecke sind: Zum Samsung Galaxy S6 Active sind Fotos geleakt. Die Ausstattung ist GSMArena und Phandroid zufolge mit der des Galaxy S6 weitgehend identisch, der Akku soll allerdings 3500 mAh fassen.

Außerdem sind diese Woche bei Pocketnow Bilder vom Oppo R7 und Oppo R7 Plus aufgetaucht. Zum R7 spendiert uns die chinesische Zulassungsbehörde TENAA außerdem noch ein paar technische Daten: 5,0-Zoll-Display, 3 GByte RAM, 16 GByte Speicher, 13-Megapixel-Haupt- sowie 8-Megapixel-Selfie-Kamera und – abhängig vom Provider – einen Snapdragon 615 oder einen MediaTek MT6752. Die offizielle Vorstellung soll am 20. Mai erfolgen.

Richtig krass geil fand ich außerdem noch das Promo-Video zu The Void: Dabei handelt es sich um eine neue Reihe von Freizeitparks, in denen die Besucher durch diverse Parkours flitzen und dabei Virtual-Reality-Brillen tragen, die die schnöden Umgebungen in Raumschiffe verwandeln und mit Monstern verschönern. Der erste solche Park soll bereits 2016 eröffnen. Lechz.

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