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Neues HTC One: Prospekt-Leak erklärt die Kamera

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Eines der letzten Rätsel rund um das neue HTC One scheint gelöst. Ein geleakter Prospekt des australischen Mobilfunkproviders Telstra erklärt, wozu die zweite Kamera auf der Rückseite gut ist.

"Create vivid images even in low light and professionally edit memories after you've taken the shot. Choose where to focus, highlight what you love, soften backgrounds and add 3D effects."

Pflücken wir das doch einmal auseinander:

"Create vivid images even in low light" spricht für zumindest einen niedrig auflösenden Sensor mit großen Pixeln. Größere Pixel sammeln mehr Licht und sind bei schlechten Lichtverhältnissen von Vorteil. Dass das neue HTC One wieder eine Ultrapixel-Kamera bekommt, hat HTC bereits in einem kurzen Teaser verraten.

Der Rest der Info spricht dafür, dass die zweite Kamera dazu dient, den geschossenen Fotos eine Tiefeninformation hinzuzufügen. Nachdem das Smartphone weiß, welcher Pixel sich wie weit vom Fotografen entfernt befindet, ist es nun ein Leichtes, Effekte nur auf den Vorder- oder Hintergrund anzuwenden.

So lässt sich beispielsweise durch ein Weichzeichnen des Hintergrundes künstlich an beliebiger Stelle eine selektive Tiefenunschärfe erzeugen ("Choose where to focus", "soften backgrounds"), wie es sie sonst nur auf optischem Wege bei Spiegelreflexkameras gibt. Das sorgt auf den Fotos für einen professionellen Look – so der Effekt auch in der Praxis überzeugt.

Auch ließe sich eine Person im Vordergrund aufhellen, während die Kamera-App den Hintegrund abdunkelt ("highlight what you love", "add 3D effects"). Wie gesagt: Durch die Tiefeninformation kann das Smartphone ja einfach zuordnen, welche Bildteile zum Motiv und welche zum Hintergrund gehören.

Eine Kleinigkeit bleibt jedoch noch offen: Mit was für Kameras erzielt HTC diese Effekte? Handelt es sich bei einem der Cam-Module tatsächlich um eine Time-of-Flight-Kamera, die bereits für sich alleien eine Tiefenkarte des Motivs erstellt? Oder gibt es eine niedrigauflösende Knipse mit großen Pixeln für schlechte Lichtverhältnisse und einen hochauflösenden Sensor für Details bei Tageslicht?

Neben der Kamera enthält die Telstra-Broschüre noch ein paar weitere Informationshäppchen. So tauchen auch hier ein 5-Zoll-Display mit 1920 × 1080 Pixeln sowie BoomSound-Lautsprecher auf. Außerdem scheint sich das neue HTC One durch ein Anklopfen auf der Vorderseite aufwecken zu lassen. Und: Es gibt einen Preis, nämlich 840 australische Dollar. Das entspricht rund 550 Euro.

Spätestens am 25. März dürften alle offenen Fragen beseitigt sein. Wir sind bei der Präsentation selbstverständlich vor Ort und berichten wie gewohnt per Live-Blog über das neue HTC One. Bis dahin empfehlen wir Euch unser Gerüchte-Roundup zum neuen HTC One. Außerdem bekommt Ihr in der folgenden Fotostrecke einen Rückblick über die Geschichte von HTCs One-Serie.

Die Geschichte der HTC-One-Serie im Überblick (10 Bilder)

Gemeinsam mit seinen beiden Kollegen One S und One V stellte das One X zu seiner Veröffentlichung am 6. März 2012 den Startschuss für die One-Serie dar. Von den drei Geräten war das One X damals – zumindest technisch gesehen – das spektakulärste Modell. Und es war das Modell, das Samsungs Galaxy-S-Serie Paroli bieten sollte. Um genau zu sein: dem drei Tage zuvor angekündigten Galaxy S3.

Das HTC One X gehörte damals mit einem 4,7 Zoll großen Display zu den absoluten Riesen. Und auch die Auflösung von 1280 × 720 Pixeln sowie der 1,5 GHz schnelle Quad-Core-Prozessor waren vor knapp zwei Jahren noch absolute Spitze. Das One X startete mit Android 4.0 und Sense in der Version 4.

Quelle: GSMArena

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