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Mega Chat: Kim Dotcom startet sichere Skype-Alternative

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„Sicher“ ist zumindest der Anspruch, den Kim Dotcom alias Kim Schmitz an seinen Messenger hat: Video-Telefonate, Chats und die Übertragung von Daten sollen vollkommen verschlüsselt stattfinden und im Browser ablaufen. Die Installation einer Software ist nicht nötig.

Der Starttermin des Mega Chat genannten Messengers fällt fast auf den Tag genau auf den Jahrestag, an dem 2012 neuseeländische Behörden in Zusammenarbeit mit dem FBI sein Anwesen in Neuseeland durchsucht haben. Seitdem ist Kim Dotcom einem Verfahren wegen gewerbsmäßigen Urheberrechtsverstößen ausgesetzt: Bis dahin betrieb er den File-Hoster Megaupload.

Ende 2014 hat er sein neues Projekt mit seiner ihm eigenen, äußerst zurückhaltenden Art angekündigt: „Bye bye Skype“ schrieb er vollmundig auf Twitter. Ersten Erfahrungen mit Mega Chat zufolge scheint das Programm noch etwas holprig beim Verbindungsaufbau zu sein und noch nicht den vollen Funktionsumfang zu bieten, aber wenn die Verbindung steht, sei die Qualität mit Skype vergleichbar.

Um die Sicherheit zu gewährleisten, setzt Mega Chat auf User Controlled Encryption. Das Verfahren soll dem Nutzer die komplette Verschlüsselung offenlegen und gleichzeitig einfach zu bedienen sein. Allerdings setzt auch Kims neuer File-Hoster Mega auf UCE – und hat bei der praktischen Ausführung schon Kritik geerntet.

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