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Kyocera Torque: robustes Outdoor-Smartphone mit LTE

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Für ein Outdoor-Smartphone zeigt sich das gerade angekündigte Kyocera Torque mit der eingängigen Modellbezeichnung KC-S701 hardwareseitig potent. Punkten will das Handy aber natürlich auch durch seine Robustheit: Es erfüllt unter anderem in elf Kategorien den US-amerikanischen Militärstandard MIL-STD-810G. Diese Norm definiert Tests für die Verträglichkeit von Geräten in extremen Bedingungen.

Während robuste Smartphones oft mit schachbrüstiger Hardware daherkommen, zeigt sich das Kyocera Torque diesbezüglich gut aufgestellt. So löst das 4,5 Zoll große Display immerhin HD auf, der auf 1,4 GHz getaktete Quad-Core-Chip von Qualcomm (MSM8928) wird von 2 GByte Arbeitsspeicher unterstützt. Der interne Speicher fasst 16 GByte und kann per microSD-Karte um bis zu 128 GByte erweitert werden.

Das Kyocera Torque unterstützt LTE in Mobilfunknetzen und funkt im WLAN nach 802.11 a, b, g, n und ac im 2,4-GHz- und 5-GHz-Band. Im Bereich der Konnektivität gibt es weiterhin NFC und Bluetooth 4.0. Merkwürdigerweise ist weder in der Pressemitteilung noch im offiziellen Specsheet die Rede von einem GPS-Modul. Wir haben diesbezüglich bei der deutschen Pressestelle nachgefragt – demnach soll GPS an Bord sein.

Die 8-Megapixel-Haupt-Kamera des Outdoor-Smartphones kommt mit LED-Blitz und Autofokus, die Front-Cam löst 2 Megapixel auf. Das 182 Gramm schwere Handy hat die Abmessungen 136 × 68 × 13,5 Millimeter. Dank 3100-mAh-Akku verspricht Kyocera Gesprächszeiten von bis zu 27 Stunden. Im Standby soll das Torque bis zu 1000 Stunden durchhalten. Per QI-Standard lässt sich das Telefon drahtlos aufladen. Als Betriebssystem kommt Android 4.4 zum Einsatz.

In Sachen Robustheit hat das Torque nicht nur IP68-Zertifizierung, die für beispielsweise Schutz gegen das Eindringen von Wasser für bis zu 30 Minuten und bis zu 1,5 Meter Tiefe steht. Das Smartphone ist zusätzlich in elf Kategorien nach dem US-Militärstandard MIL-STD-810G zertifiziert. Diese Norm spezifiert Umwelt-Testbedingungen für vor allem militärische Ausrüstung. Und somit ist es unter anderem auch gegen Erschütterungen, Vibration, extreme Temperaturen und Salznebel geschützt. Laut Hersteller erkennt das Smartphone den Unterschied zwischen Haut und Handschuhen. Dank einer speziellen Technologie soll es sich auch mit Letzteren bedienen lassen – aber auch bei nassem Bildschirm soll das Handy auf Eingaben des Nutzers reagieren.

In diesem Frühjahr soll das Kyocera Torque in Deutschland und Frankreich auf den Markt kommen. Zum Preis macht das Unternehmen bislang keine Angaben. Interessierte können auf dem Mobile World Congress einen genaueren Blick auf den Outdoor-Androiden werfen.

Quelle: Pressemitteilung

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