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Kurzsichtig? Das Smartphone ist schuld!

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Na gut, ganz so pauschal kann man das vermutlich nicht sagen. Gründe für Sehschwächen gibt es viele. Aber tatsächlich trägt die dauerhafte und regelmäßige Nutzung von Displays, die wir in kurzem Abstand vor unsere Augen halten, zur Kurzsichtigkeit bei.

Vor allem junge Smartphone-Nutzer trainieren ihre Augen auf das Smartphone. Zwar werden wir alle mit leichter Weitsichtigkeit gebohren, doch unsere Augen passen sich an die Bedürfnisse an. Das Scharfstellen erfolgt durch Muskeln am Augapfel, oder genauer: Der Ziliarmuskel verändert die Form der Linse.

Vor allem im Alter von 8 bis 15 Jahren passt sich die Form des Augapfels noch an die Bedürfnisse an. Wer in dieser Zeit viel aufs Handy-Display blickt, strengt den Muskel damit regelmäßig an. Da der Körper sich die Energie aber möglichst sparen möchte, verändert sich die Form des Augapfels so, dass der Muskeleinsatz möglichst wenig nötig ist – und man trainiert sich die Kurzsichtigkeit quasi selbst an.

Welche Auswirkungen das hat, zeigt ein Blick in die Statistik: Knapp 16 Prozent der Europäer im Alter von 65 bis 69 Jahren sind kurzsichtig. Bei den 25 bis 29 Jahre alten Europäern – der ersten Smartphone-Generation – sind es 47 Prozent. Erschwerend kommt hinzu, dass die Anpassung der Augen im Alter von 18 bis 20 Jahren abgeschlossen ist: Danach ist es also zu spät. Wer seine eigene Kurzsichtigkeit verhindern möchte und noch jung genug ist, sollte also möglichst viel Zeit nicht vorm Bildschirm verbringen, sondern draußen in der freien Natur. Denn dort gibt es auch in weiter Entfernung viele Punkte, die das Auge fokussieren kann. Und an die es sich gewöhnt.

Quelle:

Die WeltSmartphone & Co lassen Kurzsichtigkeit explodieren

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