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Kaspersky: Hacker-Angriffswelle auf Smart-TVs

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Auch Hacker gehen mit der Zeit. Neue potentielle Ziele sind beispielsweise mit dem Internet verbundene Autos, wie kürzlich der ADAC aufdeckte. Der Automobilclub fand eine Sicherheitslücke bei BMWs Connected-Drive-Technologie – und das, ohne explizit nach Schwachstellen zu suchen. BMW schloss die Sicherheitslücke zum Glück kurz darauf per Softwareupdate. Ansonsten hätten Hacker diese ausnutzen, und beispielsweise bei weltweit 2,2 Millionen Kraftfahrzeugen von BMW, Mini und Rolls Royce problemlos die Autotüren öffnen können.

Dieses Beispiel zeigt recht deutlich, welche Gefahren mit dem Internet verbundene Technologie birgt. Man mag sich gar nicht ausmalen, was Cyber-Verbrechern zum Thema Smart Home so einfällt. Und natürlich kann es auch Smart-TVs treffen, auf die Jewgeni Kaspersky in 2015 eine bald beginnende Angriffswelle zukommen sieht. Er ist Gründer des gleichnamigen Unternehmens, das eine Antivirensoftware herstellt.

Gegenüber der Süddeutschen ließ er durchblicken, dass Hacker zukünftig mit dem Internet verbundene Fernseher blockieren könnten, um so Geld zu erpressen. Und Pay-TV-Nutzern, die Kreditkarten im Gerät gespeichert haben, könnten diese Daten entwendet werden. Kaspersky verriet, dass seine Firma schon einen ersten Prototypen zum Schutz vor Angriffen auf Smart-TVs entwickelt. Näher ins Detail ging er allerdings nicht.

Natürlich ging es Jewgeni Kaspersky beim Interview mit der Süddeutschen auch darum, sich und sein Unternehmen ins Gespräch zu bringen. Dass Kriminelle zukünftig den ein oder anderen Smart-TV ins Visier nehmen, erscheint allerdings nicht so weit hergeholt. Oder was denkt Ihr?

Quelle: Süddeutsche

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