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IDF 2015: von Spinnen, Lego und virtuellen Touchdisplays

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Intel hat auf dem IDF (Intel Developer Forum) einige interessante Sachen gezeigt. Das Unternehmen ließ beispielsweise Spinnen tanzen und sprach über virtuelle Touchdisplays.

Auf dem IDF 2015 hat Intel das Entwicklermodul Curie präsentiert, das erstmals auf der CES Anfang des Jahres vorgestellt wurde. Curie ist nur so groß wie ein Daumennagel und für den Einsatz in Wearable-Devices gedacht. Zur Demonstration zeigte Intel-Chef Brian Krzanich auf einer Keynote, wie sich 100 Spinnenroboter mit einem Curie-Armband befehligen lassen. Entwicklern bietet man ein Komplettpaket inklusive Hardware, Firmware, Software Development Kits und Services für bestimmte Anwendungsfälle. Curie soll noch in diesem Jahr in den Handel kommen – inklusive verschiedener Referenzdesings.

Wie Intel auf dem IDF verlauten ließ, investiert man in den Mobilfunkstandard 5G um für die Zukunft des IoT (Internet of Things) gerüstet zu sein. Für 2020 werden 50 Milliarden Geräte weltweit erwartet, was die heutigen Mobilfunknetze wohl an ihre Grenzen bringen würde. "5G ist kein schnelleres 4G", sondern „ein Einiger, der alle anderen Modi vereint." zitieren die Kollegen von heise online Intel-Managerin Aicha Evans. Das Programm "Intel Network Builders Fast Track" beinhaltet unter anderem Beteiligungen an oder Übernahmen von Unternehmen, die sich schon mit 5G-Technologie befassen und Fortbildungen bezüglich dieses Mobilfunkstandards.

Unterstützt von Intel will Lego in den Gaming-Markt vordringen. In den Future Labs arbeitet der Bauklötzchen-Hersteller an einer Kombination aus Lego und Computerspielen. Die Kernidee hierbei ist, dass von Kindern gebaute Lego-Konstrukte eingescannt werden und dann als Objekte in Games eingesetzt werden können – zum Einsatz soll dabei natürlich die 3D-Kamera-Technologie RealSense von Intel kommen.

Intel selbst will sich außerdem stärker im PC-Gaming-Markt engagieren, sponsort aus diesem Grund beispielsweise mittlerweile auch E-Sportler wie das Profiteam Counter Logic Gaming Red, das aus drei Kanadierinnen und zwei US-Amerikanerinnen besteht.

Wie heise online berichtet, erregte Intel-Chef Brian Krzanich auf dem IDF mit einem Einblick in ein Projekt der Intel Labs für einiges Aufsehen. Dort forscht das Unternehmen an virtuellen Touchdisplays, die man zwar ertasten kann, die sich aber nicht zwangsläufig in Reichweite des Nutzers befinden müssen. Realisiert wird dies durch Prismen und Ultraschall. Durch ein Prisma wird ein sich außer Reichweite befindlicher Bildschirm vor das menschliche Auge projiziert, bedienen lässt sich das virtuelle Display wie ein normales Touchdisplay. Was man in die Luft tippt, wird dabei von Sensoren erfasst. Ein zielgerichteter Ultraschall soll dafür sorgen, dass der Bediener das Gefühl hat, er tippe auf ein reales Display.

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