TechStage
Suche

Ein Angebot von

Huawei Mate 10 Pro Hands-On: Top-Smartphone 2017?

2
von  // 

Neben den Neuvorstellungen von Apple und Samsung zählt das Mate 10 zu den spektakulärsten Smartphones diesen Jahres. Wir waren bei der Vorstellung des neuen Flagship-Smartphones dabei und berichten das Wichtigste in einem kurzen Hands-On.

Das Huawei Mate 10 erscheint in verschiedenen Ausführungen, als Mate 10, Mate 10 Pro und Mate 10 lite. Die Standard-Version kommt allerdings nicht auf den deutschen Markt. Das Mate 10 lite wird außerdem deutlich nach dem Mate 10 Pro verfügbar sein. Die Pro-Variante erscheint bei uns zusätzlich als Porsche-Edition.

Verfügbar sind die Farben grau, blau, braun und schwarz, letzteres ist allerdings für die wohl teurere Porsche-Version reserviert. Das braune Mate 10 Pro gibt es erstmal exklusiv bei Vodafone.

Die Glas-Rückseite spiegelt stark, sieht aber sexy aus.

Alu ist out – das gilt in diesem Jahr offensichtlich nicht nur bei Apple. Statt Metall gibt es nun eine bunte, spiegelnde Glas-Rückseite. Je nach einfallendem Licht schimmert das Smartphone in verschiedenen Farbtönen. Nachteil des Ganzen: die Anfälligkeit gegenüber Sturzschäden und die Sichtbarkeit von Fingerabdrücken.

Das Mate 10 Pro liegt sehr gut in der Hand.

Das 18:9-Display ist beinahe randlos und die ringsum abgerundeten Ecken und Kanten schmeicheln der Hand. Auf der Vorderseite hat das Mate 10 keine Bedienknöpfe. Der Menü-Button mit integriertem Fingerabdruckscanner ist rückseitig verbaut. Die Power- und Lautstärketasten befinden sich auf der rechten Gehäuseseite. Direkt über dem Fingerabdrucksensor befinden sich mittig die beiden übereinander angeordneten Kameralinsen des Mate 10 Pro. Die verbaute USB-C-Buchse ersetzt Micro-USB und Klinkenanschluss. Ein Kopfhörer-Adapter gehört zum Lieferumfang.

Das Mate 10 Pro arbeitet mit dem schnellen Kirin-970-Prozessor und einer eigenständigen NPU für künstliche Intelligenz. Sie soll die CPU entlasten und das Mate 10 Pro intelligenter machen: So erfasst die KI beispielsweise das Kamerabild in Echtzeit und stellt die Aufnahmeparameter dementsprechend ein. Auch die sprachliche Übersetzung von Text per Kamera in Echtzeit soll von der NPU profitieren.

Der interne Speicher ist 128 GByte groß, einen MicroSD-Kartenslot zur Speichererweiterung hat das Mate 10 Pro nicht.

Auf der Rückseite sitzen die Kameralinsen und der Fingerabdruckscanner.

Zum Laden und anstelle eines klassichen Kopfhöreranschlusses setzt Huawei auf USB-C. Ein entsprechender Klinke-Adapter für Kopfhörer gehört zum Lieferumfang.

Bei der Hauptkamera des Mate 10 Pro handelt es sich um eine Dual-Kamera. Diese Eigenschaft verspricht vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen bessere Aufnahmen als bisher. Wir werden das ausführlich testen.

Der Menü-Button mit integriertem Fingerabdruckscanner sitzt mittig unterhalb der zwei Kameralinsen auf der Rückseite. Ein praktisches Extra: Wer das Mate 10 Pro mit dem passendem Adapter direkt an einen Monitor hängt, kann das Smartphone als Desktop-Ersatz nutzen. Eine eigene Oberfläche macht es möglich.

Ob es Huawei mit dem Mate 10 an die Spitze der Android-Smartphones schafft, muss sich noch zeigen. Die Eckdaten und der erste Eindruck sind allerdings vielversprechend.

Wie schnell das Huawei-Flaggschiff tatsächlich ist und ob der interne Akku die versprochenen zwei Tage lang durchhält, werden wir ausführlich testen. Die Ergebnisse veröffentlichen wir in den kommenden Tagen.

Einloggen, um Kommentare zu schreiben

Anzeige