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Hands-on: Segway zeigt ES1 und ES2 Elektrotretroller

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Der amerikanisch-chinesische Robotik-Spezialist Segway bringt zur IFA 2017 erstmals zwei Tretroller mit einem elektrischen Antrieb. Sie fahren mit einer maximalen Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h, besitzen eine Reichweite von 25 Kilometer und haben ein Gewicht von 12,5 Kilogramm. Zudem lassen sie sich zusammenklappen und mitnehmen.

In Deutschland werden sie zunächst keine Zulassung für die Straße bekommen. Wir haben trotzdem einmal einen kurzen Blick geworfen und sind eine Runde gefahren. Alles Wissenswerte lest und seht Ihr in diesem Hands-on-Artikel von TechStage.


Segway ES2

Bekannt ist Segway vor allem für seine sich selbstbalancierenden Boards, die man häufiger in der Stadt oder in den US-amerikanischen Filmen sieht. Zusammen mit seinem neuen Eigentümer, Ninebot – der übrigens zum Xiaomi-Konzern gehört und solche Fahrzeuge bereits im Sortiment besitzt –, bringen sie bald die E-Tretroller ES1 und ES2 auf den Markt. Die Unterschiede zwischen den beiden Modellen liegen bei der Dämpfung, Geschwindigkeit und dem Lichtdesign.

Den neuen ES2 durften wir auf dem IFA-Gelände bereits probefahren. Der Roller ist für die Nutzung ab 14 Jahren erlaubt und kann maximal 100 Kilogramm tragen. Je nach Last erreicht er eine Geschwindigkeit von bis zu 25 Kilometern pro Stunde. Das ist eines der Gründe, weshalb der Roller keine Zulassung für die Straßen Deutschlands bekommt. Wer ihn ab Oktober kauft, muss zunächst auf privatem Gelände fahren – oder hofft auf die baldige Verabschiedung des Gesetzes für Fahrzeuge dieser Art, die seit August in Diskussion steht.

Xiaomi MiJia E-Roller

Xiaomi M365

Ninebot Mini Pro 320 Personal Transporter schwarz

Ninebot Mini Pro

Ninebot Mini Street 320 Personal Transporter schwarz

Ninebot Mini Street

Ninebot One E+ Elektro-Einrad

Ninebot One E+

Ninebot One S2 Elektro-Einrad

Ninebot One S2

Segway ES2
Segway ES2

Der Roller besitzt einen elektrischen Gashahn. Dazu gibt es eine elektrische Bremse sowie eine mechanische, die durch das Drücken auf dem Hinterrad in Wirkung gebracht wird.

Wer nicht durchgehend auf den Gashahn drücken möchte, der kann auch die integrierte Geschwindigkeitsregelanlage aktivieren und mit einer kontinuierlichen Geschwindigkeit fahren. Die Bedienung läuft über ein eingebautes Display – hierüber lässt sich auch ablesen, wie der Ladestand des 187-Wh-Akkus ist. Der ES2 ist modular aufgebaut und kann zusätzlich noch mit einem weiteren Akku nachgerüstet werden, um so eine Reichweite von 48 Kilometern zu erreichen.

Die Reifen vorne und hinten sind unterschiedlich groß. Anders als der Xiaomi M365 fahren die Segway-Roller mit Vollgummireifen und nicht mit Luft gepumpten Reifen. Der 300 Watt starke ES2 besitzt Bluetooth zur Kommunikation mit dem Smartphone und ist IP54 zertifiziert, damit ist er resistent gegen Spritzwasser.

Über die App lässt sich auch das Bodenlicht konfigurieren. Zum Beispiel ein sich bewegendes Farbmuster oder grundsätzlich ein statisches Licht. Der ES1 wird 500 Euro kosten, während der von uns getestete ES2 für 600 Euro angeboten werden soll.

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