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Hamburger Startup Yoints will iBeacon-Technologie für Einzelhandel etablieren

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Das Hamburger Startup Yoints will die Nahfeldkommunikations-Technologie iBeacon in den deutschen Einzelhandel bringen und somit ein neues Bonussystem für Kunden schaffen. Nutzer sollen im Vorbeigehen sogenannte „Yoints“ (Treuepunkte) sammeln und durch Sonderangebote profitieren. Die Yoints GmbH will damit eine neue Art der digitalen Kundenbindung und Kundenansprache ermöglichen. Jeder, der eine aktiviertes Gerät besitzt und sich in dem Raum befindet, in dem das Empfangen der kleinen Botschaften möglich ist, wird dazu eingeladen, das Geschäft zu betreten. Dafür gibt es dann Belohnungen.

In den USA gibt es bereits einige Vorreiter wie Macy’s oder Shopkick. In hochfrequentierten Kaufräumen wird das System derzeit geschlossen getestet: Kommt ein Nutzer in das Geschäft, aktiviert sich die iBeacon-fähige App auf dem iPhone automatisch. Neue Angebote, Empfehlungen oder angesagte Produkte werden selbstständig auf das Gerät gepusht. Die Betreiber können Parameter wie Ort, Zeit und Inhalt selbst bestimmen. Außerdem ist es möglich, den ungefähren Standort des Gerätes im Geschäft zu ermitteln.

iBeacon ist eine Nahfeldkommunikations-Technologie von Apple, die auf Bluetooth Smart basiert. Das Feature wurde zusammen mit iOS 7 stillschweigend mitgegeben. Die iBeacon-Sender sind gerade mal so groß, wie herkömmliche Handy-Akkus und kosten rund 35 Euro.

Zurück zu Yoints: Das Unternehmen plant eine Zusammenarbeit mit Budnikowski, einer norddeutschen Drogeriekette der IWAN BUDNIKOWSKY GmbH & Co. KG. Yoints will die App für Apple iOS und Android OS entwickeln und die iBeacon-Sender produzieren. Die Gesellschafter von Yoints haben das Stammkapital auf 43.845,00 Euro erhöht. Seit kurzem ist auch Sarik Weber, ehemaliger Nokia-Mitarbeiter und Risikokapitalgeber, dabei. Yoints will bis Sommer dieses Jahres erste Systeme eingerichtet haben.

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