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GoPro zeigt Hero6 Black und 360-Kamera GoPro Fusion

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Auf seiner Hardware-Veranstaltung in San Francisco, Kalifornien und München hat der US-amerikanische Hersteller GoPro neue Produkte vorgestellt. Mit dabei ist die Actionkamera Hero6 Black. Erstmals ausgestattet mit dem GP1, einem neuen und eigenen Prozessor, kann sie nun Videos im Format 4K UHD mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnen. Darüber hinaus wurde die langersehnte 360-Grad-Kamera GoPro Fusion mit einer sphärischen Auflösung von 5,2K enthüllt. TechStage war vor Ort und hat einen ersten Blick auf die Neuheiten geworfen.

Von dem äußeren Erscheinungsbild her unterscheidet sich die Hero6 gar nicht bis minimal zu ihrem Vorgänger. Das Gehäuse verfügt über das gleiche Design und ist somit kompatibel zu bestehendem Zubehör. Es ist abgerundet, grau und leicht gummiert. Die Kamera ist staub- und wasserdicht bis zu einer Tiefe von 10 Meter. Mit einem speziellen und optional erhältlichen Gehäuse sogar bis zu 50 Meter.

GoPro HERO6 Black

Gemeinsam mit der Hero6 Black zeigt GoPro seinen ersten selbst entwickelten Prozessor namens GP1. Der von einem externen Partner hergestellte Chip ermöglicht eine doppelte Bildwiederholfrequenz, sodass Videos nun in 4K Ultra High Definition bei 60 fps aufgenommen werden können. Bewegtbild im Format 1080p lässt sich sogar mit 240 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Ideale Grundlage für Zeitlupen. Im Gespräch erklärten GoPro-Mitarbeiter, dass sich alles um die Bildqualität drehe. Sie sei drastisch gestiegen. Der GP1 sei außerdem für einen verbesserten Dynamikumfang verantwortlich und könne mit Schwachlichtsituationen besser umgehen.

Der erste Eindruck beim Ausprobieren war positiv: die neue Videostabilisierung funktioniert viel geschmeidiger und flüssiger. Auch die Bild- und Videoqualität hat merklich zugenommen. Eine genauere Auswertung liefert der baldige Test.

Funktionen der neuen GoPro Hero6 Black:

  • doppelte Performance dank GoPros speziell entwickeltem GP1-Prozessor
  • kompatibel mit QuikStories und der GoPro App
  • verlustfreie Crop-Zoom über den integrierten Touchscreen
  • 3 × schnellere Übertragung über 5GHz-WLAN
  • kompatibel mit Karma und bestehenden GoPro Halterungen
  • höherer Dynamikumfang und verbesserte Leistung in dunkler Umgebung
  • RAW und HDR Fotos
  • Sprachsteuerung in 10 Sprachen
  • GPS, Beschleunigungssensor und Gyroskop
  • WLAN und Bluetooth

Die Hero6 Black ist ab sofort für 569,99 Euro erhältlich.

Mit der Fusion zeigt GoPro seine allererste Kamera mit 360-Grad. Die sphärische Auflösung beträgt 5,2 K bei 30 Bildern pro Sekunde oder 3K60. Ersteres ist vor allem für die VR-Anwendung sinnvoll. Fotos werden mit 18 Megapixel gespeichert.

GoPro Fusion

Eines der Highlight-Features der Fusion trägt den Namen OverCapture. Dabei wird aus einer bestehenden 360-Grad-Aufnahme im Nachhinein ein 2D-Video extrahiert. Dieses kann beispielsweise auf Plattformen geteilt werden, die nicht 360-Grad-Videos unterstützen. Das gleiche Prinzip verwendet auch das chinesische Startup in seiner brandneuen One-Kamera (Testbericht). OverCapture ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht fertig und soll Anfang 2018 per Update nachgeliefert werden.

Funktionen der GoPro Fusion:

  • Kompatibel mit der GoPro App
  • OverCapture ermöglicht traditionelle Video-Erstellung aus 360 Footage
  • Videostabilisierung über 6-Achsen
  • 360 Audio
  • Wasserdicht bis 5m
  • Time-Lapse Video + Foto, Night-Lapse und Burst Modi
  • Kompatibel mit GoPro Halterungen
  • Fusion Grip Halterung im Lieferumfang enthalten
  • Sprachbedienung in 10 Sprachen
  • GPS, Beschleunigungssensor, Gyroskop und Kompass
  • WLAN + Bluetooth
GoPro Fusion

Die GoPro Fusion kann ab sofort für 749,99 Euro vorbestellt werden. Die Auslieferung findet Anfang November statt. Für den professionellen Schnitt wird es die Desktop-Software Fusion Studio für macOS und Windows geben. Darüber hinaus ist ein Plugin für Adobe Premiere geplant. Auch die vollwertige App für die Fusion-Kamera kommt im nächsten Jahr.

Neben den zwei neuen Kameras hat GoPro auch ein Firmware-Update für seine Drohne angekündigt. Die Karma (Testbericht) besitzt nun einen „Follow-me“-Modus – dabei fliegt der Kopter teilautomatisiert seinem Nutzer hinterher. Dies ist jedoch nur auf einer freien Fläche möglich. Mangels fehlender Sensorik weiß die Karma nicht, ob ein Hindernis voraus liegt oder nicht. Sie fliegt blind und ist auf das Eingreifen des Nutzers angewiesen.

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