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G Flex: LGs Bananen-Phone offiziell angekündigt

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Das LG G Flex kommt mit einem massiven 6-Zoll-Display, das dank POLED-Technologie (Plastic OLED) eine ordentliche Biege macht. LG zufolge findet das Smartphone mit dem gekrümmten Display beispielsweise besser in der Hosentasche Platz. Aber auch im Querformat soll es beim Schauen von Videos von Vorteil sein. Wir denken ja nach wie vor, dass der gebogene Bildschirm des G Flex vor allem plakativer Natur und zum Angeben geeignet ist. Auf erste Tests – vor allem bezüglich des Handlings – sind wir sehr gespannt.

Obwohl Samsung mit dem Galaxy Round eigentlich das Rennen um das weltweit erste Smartphone mit flexiblem Display gewonnen hat, teasert LG das G Flex als das weltweit erste wirklich gebogene Handy an ("The world's first "real" curved smartphone"). Dies ist offensichtlich ein Seitenhieb gegen Samsung und die Tatsache, dass das Galaxy Round nicht der Länge nach gebogen ist – so wie beim G Flex der Fall.

Abgesehen vom Highlight des LG G Flex, dem stark gekrümmten Bildschirm, werkelt im Inneren Technik vom Feinsten: Der Prozessor ist ein Snapdragon 800 von Qualcomm, dessen vier Kerne mit jeweils 2,26 GHz takten. Der Arbeitsspeicher beträgt 2 GByte, der interne Speicher ist 32 GByte groß. Dann wären da noch eine 13-Megapixel-Kamera, eine 2,1-Megapixel-Front-Cam und ein 3500-mAh-Akku. Wie auch das 6-Zoll-Display des Handys ist dieser entsprechend gebogen – laut LG der erste seiner (gekrümmten) Art.

Bild: LG Hier ist das LG G Flex noch einmal aus drei verschiedenen Blickwinkeln zu sehen.

Im Konnektivitätsbereich gibt es Highspeed-Geschwindigkeit bis zu LTE-A, WLAN nach 802.11 a, b, g, n und ac sowie Bluetooth 4.0 (Low Energy). Auch NFC hat das G Flex an Bord, außerdem ist das 177 Gramm schwere (Ich-mach-die-)Biege-Phone zu USB 3.0 kompatibel. Bei all dieser Highend-Technik fragt man sich dann aber doch, warum der Bildschirm mit seinen 6 Zoll nur 1280 × 720 Pixel auflöst. Dies dürfte der neuen POLED-Technologie von LG geschuldet sein, mit der der Hersteller aktuell noch keine Full-HD-Auflösungen stemmen kann.

Samsungs Galaxy Round hingegen bietet auf seinen gebogenen 5,7 Zoll Full-HD-Auflösung – möglicherweise ist LGs südkoreanischer Nachbar in Sachen flexible Bildschirme also schon ein Stück weiter. Es fällt jedenfalls auf, dass die Display-Auflösung des G Flex trotz der ansonsten verbauten Top-Hardware nur Mittelklasse ist.

Nächsten Monat soll das LG G Flex in Korea auf den Markt kommen. Informationen zur Verfügbarkeit in weiteren Ländern will der Hersteller demnächst veröffentlichen. Was das krumme Ding kosten wird, hat LG leider noch nicht verlauten lassen.

Quelle: Intomobile.com

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