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Flexibler Akku von Jenax lässt sich 200.000 Mal falten ...

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... und funktioniert immer noch. Der südkoreanische Hersteller Jenax hat auf der ersten Wearable Expo in Tokyo einen äußerst flexiblen Stromspeicher namens J.Flex vorgestellt, der sich nicht nur biegen, sondern auch falten lässt. Wie Tech in Asia berichtet, will Jenax die Sicherheitszertifizierungen in seinem Heimatland bereits erhalten haben – und hat im Zuge dessen den Akku unter anderem mehr als 200.000 Mal geknickt.

Spannend ist der J.Flex mit seinen Eigenschaften insbesondere für Wearables. Wie EJ Shin, Planning Team Manager bei Jenax, gegenüber Tech in Asia sagte, arbeiteten diverse Firmen bereits an flexiblen Platinen – zusammen mit den Biegedisplays von Samsung, LG & Co. dürfte sich der Weg für biegsame Gadgets jedenfalls langsam ebnen.

Mit technischen Daten geizte Jenax allerdings. Es sei schwer, die Kapazität des Akkus in einer hypothetischen Situation zu beschreiben, so EJ Shin. Eine mit einem flexiblen Akku-Armband ausgestattete Smartwatch könne jedoch bis zu sechsmal so viel Kapazität erreichen wie aktuell erhältliche Modelle – und in einer Liga mit gegenwärtigen Smartphones spielen.

Außerdem soll der J.Flex wasserfest sein, solange die Kontakte entsprechend geschützt sind. Damit spräche auch nichts dagegen, den Akku in Kleidung einzubauen, die dann maschinenwaschbar wäre. Jenax sieht Einsatzzwecke nicht nur bei Wearables, sondern auch in der Medizintechnik, Robotern, Computern, Haushaltselektronik und in der Aeronautik.

Wann wir den flexiblen Akku in der freien Wildbahn sehen werden, ist noch unklar. Allerdings sprach EJ Shin gegenüber Tech in Asia davon, dass der J.Flex bereits die nächste Generation von Smartphones komplett verändern könnte.

Jenax ist nicht das einzige Unternehmen, das an flexiblen Akkus arbeitet. Samsung beispielsweise hatte erst im vergangenen Oktober auf der Fachmesse InterBattery in Seoul einen flexiblen Akku demonstriert. Die Hostessen am Stand verbogen den Stromspeicher allerdings nur – und verzichteten auf Knickereien.

Quelle: Tech in Asia

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