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Britischer Fußballverband warnt: Keine Tor-Fotos sharen!

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Fußball. Eigentlich „nur“ ein Sport. Aber auch: Massenphänomen. Riesen-Party. Weltmeister. Und: Geldschneiderei. Vor allem letzteres dürften britische Fußball-Fans künftig verstärkt zu spüren bekommen, denn der Verband Premier League warnt davor, Bilder von Spielen im Internet zu veröffentlichen.

Im Stadion sitzen, mit dem Handy genau im richtigen Augenblick knipsen und Twittern? Verboten! Das ist illegal, sagen der Fußballverband und seine Medien-Parnter. Beziehungsweise: Diejenigen, die Kohle für die Rechte an den Bildern hingeblättert haben. Für die Ausstrahlung der Spiele im TV hat Sky die Rechte im Königreich gekauft – für schlappe 3 Milliarden Pfund. Zusätzlich haben die Zeitungen The Sun und The Times die Online-Rechte für die Spiele erworben.

Ist ein Tor gefallen, kann man sich die entsprechenden Fotos schließlich zwei Minuten später im kostenpflichtigen Abo-Bereich der Sun ansehen. Fan-Fotos in den sozialen Netzen? Die stören da nur. Deswegen müssen auch gleich technische Hilfsmittelchen her. „Wir entwickeln [...] GIF-Crawler, Wine-Crawler und arbeiten mit Twitter zusammen, um künftig diese Art von Aktivität zu verhindern“, sagt Dan Johnson, der Sprecher der Premier League, im Interview mit der BBC. Und: „Es klingt, als ob wir Spielverderber wären, aber wir müssen unser geistiges Eigentum schützen“. Hängen bleibt der Spielverderber. Und die Frage, ob man es mit Lizenzen und geistigem Eigentum nicht mal wieder übertreibt.

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